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Buchrezension: Opfertod

Ich habe es schon mal gesagt: Ein geschenktes Buch ist immer schwierig. Denn nicht immer trifft der Schenker den Geschmack. Ob es bei Opfertod gelungen ist, könnt ihr hier nachlesen:

Inhaltsangabe:

Gleich bei ihrem ersten Fall gerät Kriminalpsychologin Lena Peters an einen Killer, der eine tödliche Mission verfolgt. Eine Mission, in der Lena eine entscheidende Rolle spielt. Und schon bald sitzt sie in der Falle, denn….
… sie kennt das Böse. Sie hat es studiert. Doch jetzt begegnet sie dem Seelenbrecher!


Details
Opfertod

Opfertod

Autor Hanna Winter
Titel Opfertod
Serie Lena-Peters-Reihe Band 1
Seiten 320
Genre Krimi
Art Taschenbuch
Verlag Ullstein
ISBN 978-3-548-28366-1
Preis 8,99 €

 1. Die Handlung

Es war eine interessante Handlung, die die Autorin hier aufgebaut hat. Was der Täter hier tut ist wirklich arg und nicht ohne. Ich brauchte allerdings eine Weile bis ich reinkam in die Handlung. Zu Beginn fehlte mir ein wenig die Spannung.

Die kam dann aber im Verlauf immer mehr auf und es war durchaus fesselnd zu lesen, wie es weitergeht und ob Lena den Täter ermitteln kann.

Das Ende hat mir gut gefallen. Es war der Spannungshöhepunkt und hatte genau das, was ich von einem Krimi erwarte.

2. Die Protagonisten

Als die Hauptfiguren würde ich Lena Peters, ihren Chef Drescher und den Polizisten Belling benennen.

Lena Peters war eine interessante Person. Ich brauchte allerdings ein paar Seiten um mich an sie zu gewöhnen. Sie war mir nicht unsympathisch, aber irgendwie undurchsichtig. Ich wusste nicht recht, was ich von ihr zu erwarten hatte. Das änderte sich aber im Verlauf.

Dagegen ist ihr Chef Volker Drescher einfach nur nervig und unsympathisch. Ein typisches Klischee des bösen Chefs. Nun ja solche muss es auch geben.

Wulf Belling kam mir zu Beginn fehl am Platze vor. Ich wusste nicht, welche Rolle er spielt und warum er überhaupt auftaucht. Das ergibt sich aber im Verlauf noch.

Insgesamt waren es interessante Personen. Jedoch kam es mir so vor, dass man alles scheibchenweise erfährt. So konnte man sich nicht schon zu Beginn des Buches ein gutes Bild von den Leuten machen.

3. Die Handlungsorte

Hier fehlten mir tatsächlich Details. Nicht überall, aber an manchen Stellen waren es mir zu wenige, da konnte ich dann nicht richtig eintauchen in das Buch.

Bei anderen Orten waren es dann deutlich mehr Details und das hat – mir persönlich – deutlich besser gefallen.

4. Sonstiges

Der Schreibstil war gut, hätte für mich aber noch etwas flüssiger sein können. Teilweise stockte es ein wenig beim Lesen.

Dafür haben mir die kurzen Kapitel sehr gut gefallen. Das liest sich immer sehr angenehm wie ich finde.

Ich muss es so sagen: Das Cover gefällt mir nicht. Irgendwie kann ich keinen Bezug zum Buch finden und auch so spricht es mich nicht an.

Allerdings haben sich Schriftgröße und Schriftart gut gelesen und auch die Papierqualität geht in Ordnung.

5. Das Fazit

3/5 Punkten

Das Buch hat seine guten und weniger guten Seiten. Die Handlung war durchaus interessant, die Spannung kam erst langsam auf. Die Beschreibungen der Personen kamen mir zu häppchenweise und die Handlungsorte waren zum Teil zu wenig beschrieben. Trotzdem war es kein schlechter Krimi daher 3/5 Punkten.

2 Kommentare

  1. Anni

    Vielen Dank für deine Rezension, ich lese ja sehr gerne Krimis und könnte mir diese Buchreihe gut für mich vorstellen. Naja, wenn ich jemals wieder zum Lesen komme… 😀 Momentan herrscht hier ja seit Monaten akute und fast schon chronische Leseunlust. Ich habe einfach keinen „drive“ für Bücher im Moment, bin dafür ja an anderer Stelle umtriebig wie nie zuvor.

    Schönen Samstag, lieber Martin, bis sicherlich morgen bei den ST7…

    Anni

    Antworten
    1. Martin (Beitrag Autor)

      Ja ich plane mir immer 1 stunde täglich fürs Lesen ein plus Abends vor dem Schlafengehen.

      Antworten

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