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Buchrezension: Mord § 78

Diese Woche klappt irgendwie nix. Erst muss ich einen Socken aufrippeln, weil ich eine Masche verloren habe, dann war ich gestern den ganzen Tag unterwegs und kam zu nix. Nun gut, heute bleibe ich daheim weil ein Paket ankommt. Also kann ich ein wenig für den Blog vortippen. Heute gibt es eine Rezension zu: Mord § 78

Mord ist nicht gleich Mord. Dies bestätigt sich den beiden Lübecker Kommissaren Arndt Schumacher und Elke Henschel wieder einmal auf grausame Weise, als sie in ein idyllisches Dorf in Ostholstein gerufen werden. Denn diese zwei Morde waren nicht nur brutal, sie waren bestialisch. Und das scheinbar sinnlose Töten geht weiter.

Will ihnen der Täter Hinweise hinterlassen, indem er die Leichen entstellt? Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kommissare im Dorf auf eine Mauer des Schweigens. Aber damit nicht genug. Je näher die beiden der Lösung auf die Spur kommen, desto gefährlicher wird es für sie selbst.


Details

Mord § 78

Autor Salim Güler
Titel Mord § 78
Serie Lübeck-Krimi Band 1
Seiten 338
Genre Krimi
Art E-Book
Verlag Amazon Media
ASIN B014I5DMZC
Preis 4,99 €

 1. Die Handlung

Im ersten Band der Reihe geht es hoch her. Der Täter hinterlässt Hinweise und trotzdem tappen die Kommissare lange Zeit im Dunkeln. Das liegt vor allem daran, dass in dem Dorf niemand etwas sagt und sich eine richtige Mauer des Schweigens aufbaut.

Interessant ist dabei, dass sich trotzdem eine gute Spannung hält. Denn trotz viele Sackgassen und der mangelnden Bereitschaft der Bevölkerung mitzuhelfen, bleibt das Buch spannend und weiß einen mitzuziehen.

Auch spannend war der Wechsel zwischen den Ermittlungen der Kommissare und dem Einblick in den „Alltag“ des Täters. Vor allem da trotz dieser Kapitel nicht klar war, wer der Täter ist.

Das Ende war gut gemacht. Spannend und fesselnd, ich habe die letzten Seiten in einem Rutsch durchgelesen.

2. Die Protagonisten

Die beiden Kommissare Arndt Schumacher und Elke Henschel stehen ganz klar im Mittelpunkt.

Arndt Schumacher ist ein etwas gewöhnungsbedürftiger Kommissar. Er wirkt sehr eigenbrötlerisch und mürrisch auf mich. Er hat auch eine andere Seite: freundlich und teamfähig. Nur leider kam die im ersten Band nur sehr selten zum Vorschein. Man konnte aber spüren, dass er sich ändern will. Vor allem für seine Kollegin Elke.

Elke Henschel ist quasi der direkte Gegenpol zu Arndt. Offen, teamfähig und meistens auch gut gelaunt. Auf den ersten Blick passen die beiden so gar nicht zusammen, aber vermutlich sind es gerade diese Unterschiede, die die beiden zu einem guten Team machen.

Diese beiden, aber auch die anderen Charaktere wie die Wirtin Käthe, der ehemalige Dorfpolizist oder der Waldmensch sind interessant und authentisch dargestellt.

3. Die Handlungsorte

Es gab viele Handlungsorte, wie ja meistens bei einem Mordfall. Einige tauchen aber immer wieder auf.

Da war die „Wohnung“ bzw. Höhle des Waldmenschen, sowie der angrenzende Park. Die Kneipe, die Käthe betreibt. Sowie viele Wohnhäuser der Zeugen.

Alle waren gut und detailliert beschreiben. Das hat mir gut gefallen. Das Polizeipräsidium kam etwas zu kurz, mag aber daran liegen, das sich die Ermittlungsarbeit fast nur außerhalb abgespielt hat.

4. Sonstiges

Ich kannte den Autor bis zu diesem E-Book nicht, aber der Schreibstil hat mir direkt gut gefallen. Es liest sich flüssig weg und wirkte zu keiner Zeit stockend bzw. langweilig.

Die Größe der Kapitel fand ich ebenfalls sehr angenehm zum Lesen, denn sie waren nicht zu lang.

Das Cover wirkt sehr schlicht und dennoch auffällig. Mir hat er gut gefallen.

5. Das Fazit

5/5 Punkten

Salim Güler hat mich mit diesem Krimi überzeugt. Das etwas ungleiche Team aus Elke und Arndt hat eine tolle Art zu ermitteln. Der Wechsel zwischen Passagen mit dem Täter und der Ermittler bringt zusätzliche Spannung. Ein gelungener Krimi. Ich werde bestimmt weitere Bücher lesen.

 

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