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Buchrezension: Kalter Schnitt

Mahlzeit. Die Woche läuft bisher etwas unkoordiniert. Habe sehr viel im Leben 1.0 zu erledigen, vielleicht wird es zwischendrin mal 1-2 Tage ruhiger hier sein. Mal schauen. Heute habe ich auf jeden Fall eine Rezension zu Kalter Schnitt für euch.

Inhaltsangabe:

Die Frankfurter Kommissarin Julia Durant hat in ihrem langen Polizistenleben schon einiges gesehen, doch als sie diesmal an den Tatort gerufen wird, stockt ihr der Atem: Sie trifft auf ein wahres Blutbad, und das Opfer, eine Frau, ist brutal verstümmelt worden. Ein Einzelfall?
Julia Durant stößt bei ihren Recherchen schon bald auf ähnliche Fälle in der Vergangenheit. Handelt es sich bei dem Täter um einen Serienmörder? Und wann wird er wieder zuschlagen?


Details
Kalter Schnitt

Kalter Schnitt

Autor Andreas Franz & Daniel Holbe
Titel Kalter Schnitt
Serie Julia-Durant-Reihe Band 17
Seiten 416
Genre Krimi
Art Taschenbuch
Verlag Knaur
ISBN 978-3-426-51650-8
Preis 9,99 €

 1. Die Handlung

Brutale Morde. Ein gewohntes Pflaster auf dem sich die Kommissarin hier befindet. Trotzdem war dieser Fall doch wieder einzigartig. Die Handlung war sehr interessant und voller offener Fragen, die einen die meiste Zeit des Buches begleiteten. Der Mix aus den Ermittlungen der Kommissare und den zwischendrin wiederkehrenden Szenen mit dem unbekannten Täter fand ich sehr gut gewählt, das hat zusätzliche Spannung reingebracht.

Aber auch so war es ein wirklich spannender Krimi. Aber ich gebe zu, das habe ich nicht anders erwartet. Bisher konnten mich alle Bücher in dieser Hinsicht überzeugen. Fesselnd war es allemal.

Das Ende war sehr vieles. Spannend, fesselnd, sehr überraschend und gleichzeitig schockierend. Mehr kann man einfach nicht erwarten. Perfekt.

2. Die Protagonisten

Julia Durant und ihr Kollege Frank Hellmer würde ich hier als die wahren Protagonisten nennen.

Julia ist eine Kommissarin die auch mal vom regulären Pfad abweicht. Meistens spielt ihre Intuition eine große Rolle und liegt damit meistens richtig. So nimmt es mit den Regeln manchmal nicht ganz genau, erzielt damit aber dann interessante Ergebnisse. Mir ist sie seit Band 1 sehr sympathisch.

Frank ist der Ruhepol, meistens. Während Julia schnell aufbrausend wird und alles alleine machen will, versucht er sie dann immer runterzufahren. Das gelingt ihm mal mehr, mal weniger gut. Insgesamt hat er aber einen guten Einfluss auf Julia. Sie aber auch auf ihn.

Insgesamt sind alle Figuren sehr gut und authentisch dargestellt. Sei es Julias Freund und neuer Chef Claus Hochgräbe oder die beiden Kollegen Kullmer und Seidel. Aber auch die vielen Zeugen und Verdächtigen.

3. Die Handlungsorte

Handlungsorte gibt es in diesem Buch sehr viele, trotzdem sind alle so verschieden, dass man den Überblick nicht verliert.

Seien es die Büros der Kommissare, die Fundorte der Leichen und auch die vielen Wohnungen und Häuser der Zeugen/Verdächtigen.

Alles ist gut und detailliert beschrieben. Es macht Spaß einzutauchen und schon kurz nach dem Betreten des entsprechenden Ortes, weiß man genau, wo man sich aufhält.

4. Sonstiges

Schneller, flüssiger Schreibstil. So lese ich gerne, die Handlung muss fix voran kommen.

Das Buch ist in Tage eingeteilt, dann wieder um in die Kapitel, die jeweils einen Zeitabschnitt behandeln. Gut gelöst, da so die meisten Kapitel angenehm von der Größe sind.

Ein typisches Cover für ein Buch von Julia Durant. Ich überlege allerdings noch, wo der Zusammenhang zum Buch zu finden ist.

Schriftgröße, Schriftart – beides hat mir gut gefallen. Leider sind die Seiten etwas zu dünn für meinen Geschmack.

5. Das Fazit

5/5 Punkten

Spannung pur. Sehr fesselnd und eine wirklich ungewöhnliche Handlung. Bei diesem Krimi stimmt einfach alles. Das Ende war perfekt.

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