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Buchrezension: Heimweh

Das letzte Buch, das ich geschenkt bekommen habe. Ab nun gilt: Gutschein oder nein^^

Inhaltsangabe:

Jesse Berg ist ein erfolgreiche Kinderarzt. Frisch geschieden, kümmert er sich liebevoll um seine kleine Tochter Isa. Über die Vergangenheit spricht er nicht. Bis plötzlich seine Exfrau ermordet wird. Der Täter hinterlässt Berg eine Nachricht: Sie gehört dir nicht. Du musst sie vergessen.
Um Isa zu finden, kehrt Berg zurück ins Heim Adlershof, hinter dessen Mauern ein düsteres Geheimnis begraben ist. Ein Geheimnis, das ihn in seiner Jugend beinahe das Leben gekostet hätte. Doch für Isa würde er alles tun. Auch ein zweites Mal durch die Hölle gehen.


Details
Heimweh

Heimweh

Autor Marc Raabe
Titel Heimweh
Serie Einzelband
Seiten 432
Genre Psychothriller
Art Taschenbuch
Verlag Ullstein
ISBN 978-3-548-28690-7
Preis 14,99 €

 1. Die Handlung

Die Handlung klang durchaus interessant. Zu Beginn habe ich auch noch mit gewisser Spannung und Interesse gelesen. Jedoch war mir die Art, mit der Jesse Berg mit dem Problem umgeht schlicht nicht nachvollziehbar. Es wirkte alles total kopflos. Auch der ständige Wechsel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hat mir nicht so gefallen. Dieses ständige hin und her sorgte bei mir eher für Verwirrung.

Das wirkte sich dann entsprechend auf die Spannung aus. Mir fehlte auch dieses Fesseln. So ein Psychothriller soll mich mitreißen und nicht mehr loslassen. Da möchte ich so einen inneren Druck haben, dass ich immer weiterlesen will. Das fehlte mir hier leider total.

Dementsprechend habe ich das Buch dann auch abgebrochen.

2. Die Protagonisten

Als Hauptfigur würde ich hier nur Jesse Berg nennen.

Und genau das war auch so ein Problem. Er agiert nur kopflos. Das ist in seiner Situation sicherlich teilweise normal. Ich fand es aber dann doch etwas zu überspitzt. Dadurch wirkte er auf mich sehr unglaubwürdig und entsprechend schwer fiel es mir für ihn Sympathie zu empfinden.

Alle anderen Personen blieben eher im Hintergrund und hatten auf mich kaum Einfluss.

3. Die Handlungsorte

Die Details waren gut vorhanden und auch ausreichend. Allerdings hatte ich stellenweise das Gefühl, dass sich alles wiederholt. Das war dann etwas monoton, wenn man zum 3. Mal liest, wie es in einem Zimmer aussieht.

4. Sonstiges

Der Schreibstil war mir zu stockend. Ich lese gerne schnell und flüssig. Das klappte hier leider nicht.

Die kurzen Kapitel waren klasse. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Das Cover sagt nichts aus. Es ist auffällig mit der roten Schrift. Aber ob es nun wirklich zum Buch passt, kann ich nicht sagen.

Die Schrift war sehr gut, sowohl was Größe als auch Art angeht. Auch die Papierqualität war gut.

5. Das Fazit

2/5 Punkten

Mich konnte das Buch nicht überzeugen. Zum einen war es die Art, wie die Hauptfigur mit der gesamten Situation umgegangen ist, zum anderen dieser Wechsel aus Vergangenheit und Gegenwarte, der aus meiner Sicht die Spannung zu sehr weggenommen hat. Ohne diese Rückblicke hätte das Buch möglicherweise noch mehr punkten können.

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