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Buchrezension: Die Verratenen

Auch am Samstag geht es hier weiter. Es gibt noch eine Rezension für euch, bevor morgen dann wieder die Top 7 folgen. Ich konnte die letzten Tage nicht an den PC, zum Glück hatte ich was geplant. Mich hatte der Noro-Virus umgehauen. Aber es wird besser  und gestern ging es schon wieder besser. Hier also meine Rezension zu: Die Verratenen

Inhaltsangabe:

Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich – Rias Leben könnte nicht besser sein. Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft. Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Aber sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt.


Details
Die Verratenen

Die Verratenen

Autor Ursula Poznanski
Titel Die Verratenen
Serie Eleria-Trilogie Band 1
Seiten 464
Genre Jugendthriller
Art gebundene Ausgabe
Verlag Loewe [Link]
ISBN 978-3-7855-7546-8
Preis 18,95 €

 1. Die Handlung

Ria lebt in den Sphären. Sie verteidigt sie und steht hinter ihnen. Trotzdem muss sie plötzlich vor ihren eigenen Leuten fliehen. Warum? Und was hat der geheimnisvolle Sentinel damit zu tun?

Diese Trilogie habe ich nun schon mehrfach gelesen. Aber auch im aktuellen Re-Read hat sie mich wieder überzeugt. Es ist und bleibt eine spannende Handlung mit vielen ungewöhnlichen Wendungen, die dem Buch zusätzlichen Reiz verleihen.

Das Ende kann auch ein Anfang sein. So zumindest in diesem Buch. Es hat gut gepasst, bot einen guten Abschluss des Bandes und macht Lust auf mehr.

2. Die Protagonisten

Ria und Aureljio gehören zu den wichtigsten Figuren. Auch Sandor und Quirin spielen eine wichtige Rolle.

Ria lebt in den Sphären. Doch dann belauscht sie ein Gespräch das alles verändert. Sie soll getötet werden, da sie gegen die Sphären ist. Doch das stimmt nicht! Als der „Angriff“ erfolgt kann sie mit ihren Freunden fliehen. Doch werden die Bewohner außerhalb der Sphären ihr helfen können?  Ria ist eine sympathische Heldin. Ihr Talent: Menschen zu lesen wie Bücher und sie auch zu manipulieren ist interessant, aber wie soll ihr das bei ihrem Problem helfen?

Aureljo ist einer von Rias Freunden. Er spielt den Anführer der Gruppe. Aber aus meiner Sicht nicht gut. Er ist zu leichtgläubig und meiner Meinung nach als Anführer nicht geeignet. Das macht ihn mir dann auch in gewisser Weise unsympathisch.

Sandor ist einer der Außenbewohner. Der Clans. Er „entdeckt“ Ria und ihre Freunde und bringt sie in das Dorf seines Clans. Allerdings nicht als Freunde, sondern als Gefangene. Sandor wirkt sehr ruhig und nachdenklich. Die Außenbewohner werden oft Prims genannt, das passt zu Sandor überhaupt nicht. Allerdings lässt sich kaum sagen was er vorhat. Durch seine verschlossene Art ist er ein Buch mit sieben Siegeln.

Quirin ist der Bewahrer des Clans. Was er bewahrt, ist nicht klar. Ria vermutet altes Wissen. Er beansprucht Ria und ihre Freunde für sich. Auch da lässt sich noch nicht sagen wofür genau. Quirin ist ein geheimnisvoller Charakter der im ersten Band kaum einzuschätzen ist.

3. Die Handlungsorte

Die Sphären und die Außenwelt, dort vor allem das Dorf des Clans spielen eine große Rolle.

Sehr  unwirklich erscheinen mir die Sphären, denn solche Bauten kann man sich zuerst kaum vorstellen. Riesige Kuppeln in denen hunderte Menschen leben. Allerdings weiß die Autorin mit ihren Beschreibungen dann doch gewisse Bilder aufsteigen zu lassen. Aber allein sich so ein Konstrukt auszudenken ist richtig klasse.

Die Außenwelt und auch das Dorf sind wie die normale Welt, aber halt anders nach der langen Nacht. Die Veränderungen werden auch hier sehr schön dargestellt und es macht Spaß in dieser Welt zu verweilen, auch wenn sie gefährlich ist.

4. Sonstiges

Ich glaube Ursula Poznanski kann bei mir nichts verkehrt machen. Ihr Schreibstil ist für mich einfach perfekt. Alle Bücher habe ich bisher verschlungen, weil sich die Texte so flüssig lesen.

Die Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich flott lesen. Die Untergliederung in Absätze lässt auch dazwischen Pausen gut zu. Für mich perfekt.

Die Schriftart des Buches ist sehr angenehm für die Augen, ebenso wie die große Schrift. Dadurch hat man das Gefühl man fliegt durch das Buch.

Durch das Cover bin ich damals auf die Reihe aufmerksam geworden. Schlicht aber es fällt auf.

Das Papier ist ausreichend dick und angeraut. Die Buchstaben scheinen leicht durch, aber das ist minimal.

5. Das Fazit

5/5 Punkten

Auch im wiederholten Re-Read gefällt mir der erste Band sehr gut. Spannung, eine interessante Handlung und vor allem geben Figuren wie Sandor und Quirin nicht alles von sich preis, sodass sie noch sehr geheimnisvoll wirken. Das sorgt für Spannung und Lust auf den nächsten Band.

 

 


Links:

Loewe – Verlagsseite

Download – vorherige Rezension

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