Buchrezension: Die Brut Sie sind da

Schon wieder die Mitte der Woche. Man man die Zeit rast. Nun gut bevor ich mich an die Vorbereitungen für den Besuch mache der morgen kommt, schicke ich noch fix eine Rezension in die weiten des Netzes. Bei Lovelybooks kommt sie etwas später, da dieser Beitrag vorgeplant ist. Hier als die Rezension zu Die Brut Sie sind da:

+++ Am Amazonas stiebt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören. +++ In Indien schnellen sie Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben. +++ In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich. +++ In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche, aus der etwas Schwarzes kriecht. +++ In Washington erhält Biologin Melanie Guyer eine mysteriöse FedEx-Sendung. +++


Details
Die Brut Sie sind da

Die Brut Sie sind da

Autor Ezekiel Boone
Titel Die Brut Sie sind da
Serie Die Brut-Reihe Band 1
Seiten 400
Genre Thriller
Art Taschenbuch
Verlag Fischer [Link]
ISBN 978-3-596-03553-3
Preis 9,99 €

 1. Die Handlung

Die Handlung ist enorm. Genauso vielschichtig es die Inhaltsangabe verspricht, so vielseitig ist auch das Buch. Aber alle Teile haben eins gemeinsam. Es geht um die Brut. Trotzdem die Handlung durch die vielen verschiedenen Handlungsstränge und -orte sehr sprunghaft ist, liest sich das Buch sehr gut, denn auch wenn jeder Teil für sich steht, greift indirekt alles ineinander. Wer allerdings Probleme mit vielen Handlungssträngen hat, der sollte hier aufpassen, denn man kann doch recht schnell die Übersicht verlieren. Mir ist es aber nicht passiert.

Das lag definitiv an der Spannung. Ein Buch das mich so derart gefesselt hat, hatte ich bei neuen Büchern bzw. mir völlig unbekannten Autoren lange nicht. Das Buch wird dem Genre Thriller definitiv gerecht. Mir war es kaum möglich das Buch zur Seite zu legen.

Die Reihe bzw. Trilogie hat ja erst begonnen. Daher mehr Cliffhanger als wirkliches Ende. Aber fantastisch. Die Spannung wird auch dort hochgehalten. Man möchte sofort weiterlesen nach diesem „Ende“.

2. Die Protagonisten

Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Entomolgin Melanie Guyer, der Agent Mike Rich, sowie der Ex-Mann von Melanie Manny und die Präsidentin der Vereinigten Staaten Stephanie Pilgrim.

Melanie ist Entomologin, ihr Fachgebiet sind Spinnen, als sie das geheimnisvolle Paket von FedEx bekommt ahnt sie nicht, was sie dort bekommt. Sie hat eine interessante Art an sich, wirkt oft kühl und distanziert, dann aber zeigt sie wiederum Einblicke in ihre Gefühlswelt und das ihr nicht alles egal ist. Trotz ihrer Distanziertheit war sie mir als Charakter sehr angenehm.

Agent Mike Rich ist das Gegenteil von Melanie, offen, freundlich und immer besorgt um seine Tochter. Ein interessanter Charakter, der der Handlung Schwung in eine andere Richtung gibt als Melanie.

Manny und Stephanie gehören quasi zusammen, denn Manni ist Stephanies Berater im Weißen Haus. Beide stehen vor der großen Aufgabe die USA vor der Brut zu schützen. Das es dabei immer wieder hoch hergeht und sie trotzdem meist einen kühlen Kopf bewahren ist zu bewundern. Gerade in dieser Situation.

3. Die Handlungsorte

Die Handlungsorte sind vielfältig in diesem Buch ich picke hier mal die wichtigsten raus:

Das Labor von Melanie Guyer. Ein interessanter Ort, an dem manch einer gute Nerven braucht.

Das weiße Haus spielt auch immer wieder eine Rolle und steht sehr im Mittelpunkt.

Ebenso wie das abgestürzte Flugzeug das Mike Rich untersuchen soll und die Stadt Los Angeles.

Durchweg alles war gut und detailliert beschrieben. Man konnte sich alles gut vorstellen.

4. Sonstiges

Der Autor hat einen sehr tollen Schreibstil. Man rast förmlich durch das Buch, dabei spart er nicht an Details, was einem so manchen Schrecken einjagt.

Die Kapitel sind sehr unterschiedlich von kurz bis lang. Insgesamt aber war ich mit der Länge zufrieden sodass man gut stoppen konnte am Ende des Kapitels.

Die Schrift war sehr gut zu lesen. Auch mal 2-3 Stunden am Stück waren kein Problem, denn diese Zeiten sollte man durchaus einplanen.

Das Cover ist genial und passend zum Buch, dadurch bin ich erst aufmerksam geworden darauf.

An sich hat das Buch eine wirklich tolle Papierqualität. Hier das große Aber. Die Ränder wurden rot gefärbt. Das wäre kein Problem, wenn nicht in meinem Exemplar viele Seiten dadurch am Rand zusammengeklebt waren und ich sie sehr vorsichtig trennen musste. So klasse das Rot aussieht, so ärgerlich war es beim Lesen, wenn man erst die Seiten trennen muss.

5. Das Fazit

5/5 Punkten

Ein Wahnsinns-Thriller. Ich war begeistert von Handlung, Spannung, Personen und Handlungsorten. Diese enorme Vielfalt an allem macht das Buch so gut. Eine klare Leseempfehlung.

 

 


Links:

Fischer – Verlagsseite

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