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Buchrezension: Der Spalt

Die Woche verläuft nicht hundertpro so wie ich es geplant habe, aber nun gut. Ich kann nur hoffen das ich trotzdem einiges schaffe. Heute habe ich erst mal eine Rezension für euch zu Der Spalt.

Inhaltsangabe:

Mike Erikson ist ein Genie, doch er zieht ein bescheidenes Leben als Lehrer an einer kleinstädtischen Highschool einer wissenschaftlichen Karriere vor – bis er sich von einem alten Freund dazu überreden lässt, an einem einzigartigen Experiment teilzunehmen: Mitten in der kalifornischen Wüste arbeitet ein Team von Experten an der Möglichkeit, Menschen zu teleportieren. Doch das Experiment hat ungeahnte Folgen, die nicht nur Mike und sein neues Team, sondern die ganze Menschheit in Gefahr bringen…


Details
Der Spalt

Der Spalt

Autor Peter Clines
Titel Der Spalt
Serie Einzelband
Seiten 528
Genre Roman
Art Taschenbuch
Verlag Heyne
ISBN 978-3-453-31705-5
Preis 9,99 €

 1. Die Handlung

Menschen sollen mit geringem Aufwand schnell von A nach B gelangen. Teleportieren heißt das Zauberwort, was die Wissenschaftler angeblich erreicht haben wollen. Quasi ist das der Hauptinhalt der Handlung. Bietet eine ganze Menge Möglichkeiten. Leider hat mir die Nebenhandlung mit der Liebe gar nicht gefallen. Sie hat aus meiner Sicht nicht reingepasst und auch Spannung raus genommen.

Das war sowieso ein Problem des Buches. Zwischendrin war es enorm spannend, sodass ich dachte: Jetzt geht es rund. Nur um dann wieder total ruhig zu werden und somit fast schon langweilig weiter zu gehen. Hier fehlte es wirklich an konstanter Spannung, das wäre für das  Buch, vor allem bei der Handlung, deutlich besser gewesen.

Vom Ende war ich dann total enttäuscht. Es wirkte auf mich, als ob man jetzt auf Druck Leben beenden muss, um die Spannung nochmal richtig hoch zu heben. Irgendwie passte alles nicht richtig zusammen und für mich war es dann sehr enttäuschend, wie das Ende aussah.

2. Die Protagonisten

Mike, Jamie und Arthur würde ich hier als die Hauptfiguren nennen.

Mike ist ein Genie und versucht das auszublenden. Er wirkt teils etwas unbeholfen, war mir aber insgesamt noch der sympathischste der Figuren. Um seine Fähigkeit nichts zu vergessen und alles abzuspeichern beneide ich ihn wahrlich nicht.

Jamie ist eine der Wissenschaftlerinnen. Eine ungewöhnliche Person, die sich plötzlich sehr verändert. Dafür wird zwar im Verlauf auch ein Grund erwähnt, den finde ich aber irgendwie an den Haaren herbeigezogen. Mir war sie zu zickig von ihrer Art.

Arthur ist der leitende Wissenschaftler bei diesem Projekt. Sehr geheimniskrämerisch. Auch hier wird später ein Grund ausgeführt, aber auch hier kann ich mich absolut nicht mit der Begründung anfreunden.

An sich werden die Figuren gut dargestellt. Ein großes Problem gab es doch: Sascha. Mal wird Sascha als er, dann wieder als sie beschrieben. Bis kurz vor Schluss war nicht ersichtlich ob Sascha ein Mann oder eine Frau ist. Möglich, dass dieser Fehler nur in der Übersetzung vorhanden ist, mich hat es aber gestört.

3. Die Handlungsorte

Die Handlung spielt fast ausschließlich auf dem Gelände, auf dem sich das Teleportations-Portal befindet.

Der Detailgrad ist sehr hoch und gut gemacht. Hier kann man sich tatsächlich alles gut vorstellen.

4. Sonstiges

Der Schreibstil war eigentlich recht flüssig. Teilweise wurde es für mich stockend, wenn ich wieder überlegte ob Sascha Mann oder Frau ist, oder wenn die Liebeshandlung wieder zu sehr in den Vordergrund gerückt wurde.

Die Kapitel waren angenehm kurz und mehrere Kapitel bildeten dann einen großen Abschnitt im Buch.

Das Cover ist schlicht und auch passend zur Handlung.

Schriftgröße und Schriftart haben mir gut gefallen und sich auch gut gelesen. Das Papier hätte ich mir einen Tick kräftiger gewünscht.

5. Das Fazit

2/5 Punkten

Ich hatte mich auf das Buch sehr gefreut. Leider überwiegen die negativen Punkte. Die Problematik mit Sascha und die Liebeshandlung die keinen wirklichen Sinn aus meiner Sicht hatte. Das alles sorgte bei mir dafür, dass ich mich teils durch das Buch quälen musste. Schade, denn hier wäre mit anderem Fokus mehr drin gewesen.

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