Buchrezension: 40 Stunden

Schon wieder Samstag. Irgendwie habe ich aktuell schon wieder das Gefühl die Zeit rast. Nun gut, so ist das nun mal. Seit gestern Abend habe ich eine Umfrage in der Seitenleiste. Ich möchte schauen, welche Funktionen ihr nutzt um so zu schauen, welche ich fortführe und bei welchen ich aufhöre 😉 Ihr würdet mir echt helfen, wenn ihr teilnehmt. Bevor ich also mich an den Tag mache gibt es für euch eine Rezension zu dem Re-Read von 40 Stunden.

Inhaltsangabe:

Als der Ermittler Faris Iskander ein Video erhält, in dem ein Mann ans Kreuz geschlagen wird, ahnt er nicht, dass dies der Beginn eines wahren Albtraums ist. Denn ihm bleiben nur 40 Stunden, um das Opfer zu finden. Wenn er scheitert, wird der Täter überall in der Stadt Bomben zünden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt! Da findet Faris plötzlich eine Verbindung zu einem früheren Fall – und erkennt, dass der Täter ihm näher ist, als er es jemals für möglich gehalten hätte.


Details
40 Stunden

40 Stunden

Autor Kathrin Lange
Titel 40 Stunden
Serie Faris-Iskander-Reihe Band 1
Seiten 416
Genre Thriller
Art Taschenbuch
Verlag Blanvalet [Link]
ISBN 978-3-442-38129-6
Preis 9,99 €

 1. Die Handlung

Inhaltlich bietet das Buch genau das, was man erwartet. Der Täter nimmt Kontakt mit Faris auf und schickt ihm ein Video. Kurz danach explodiert eine erste Bombe und der Täter ruft Faris erneut an. Anschließend beginnt die Jagd. Die Autorin hat sich zum großen Teil auf diese Jagd und die Ermittlungen konzentriert. Das hat mir wirklich gut gefallen, denn genau diese Handlung erwartet man ja auch. Kleinere Nebenschauplätze die sich um das Privatleben drehen sind vorhanden, nehmen aber nur einen kleinen Teil der Handlung ein.

Interessant fand ich auch die einzelnen Passagen, die den Täter zeigen. Dabei wird trotzdem nicht verraten, wer der Täter ist, man bekommt aber interessante Einblicke.

Dementsprechend gut war auch die Spannung. Es gab durchweg Spannung ohne das es jemals langweilig wurde. Auch wenn es ein Re-Read war, so wollte ich doch immer wissen, wie es weitergeht.

Das Ende jedoch kam mir etwas zu schnell. Erst stieg die Spannung spürbar an, dann aber ohne den großen Wow-Effekt war es plötzlich vorbei. Das hat dann so ein bisschen die Begeisterung getrübt.

2. Die Protagonisten

Faris spielt hier die Hauptrolle. Ebenfalls interessant war der Journalist Niklas Hesse, sowie Faris Cheffin Anke Geiger.

Faris ist zu Beginn der Handlung suspendiert. Er hat durch seinen letzten Fall – eine Bombenexplosion – Schuldgefühle und auch ein paar psychische Probleme. Er war mir nicht unsympathisch, aber er wirkt über weite Teile des Buches sehr unnahbar, was es schwierig macht eine Verbindung aufzubauen und seine Handlungsweise nachzuvollziehen.

Niklas Hesse ist Journalist und mit Faris befreundet. Aus ihm wurde ich nicht richtig schlau. Er wirkt sehr offen und ehrlich, gibt aber nichts von sich preis. Irgendwie war er mir suspekt, was auch über das gesamte Buch so geblieben ist.

Anke Geiger. Eine grauenvolle Frau. Sehr unsympathisch und ihre Art über das gesamte Buch war sehr ekelhaft – ein besseres Wort gibt es nicht. Diese Frau kann man einfach nicht mögen, aber sie bringt natürlich einen gewissen Schwung in die Handlung. Trotzdem würde ich diese Frau nie kennenlernen wollen.

3. Die Handlungsorte

Der Keller, die Kammer? Das ist zu Beginn nicht klar, aber der Ort an dem der Mann ans Kreuz geschlagen wird taucht immer wieder auf. Auch wenn hier viele Details vorhanden sind, kann man nicht erahnen, was für ein Raum es ist und wo er sich befindet.

Immer wieder taucht der sogenannte War Room auf, in dem Faris und seine Kollegen arbeiten. Ein interessanter Raum.

Weitere Orte sind die U-Bahn-Station, ein Gartenhaus, Faris Wohnung und eine Kirche.

Alles war gut beschrieben und detailliert dargestellt. Die Autorin hat eine guten Mittelweg gewählt und einen nicht mit unnötigen Details erschlagen, aber trotzdem genug geliefert, dass man sich alles vorstellen konnte.

4. Sonstiges

Der Schreibstil war an sich sehr gut. Lediglich diese abrupte Ende hat mich ein wenig gestört.

Die Kapitel hatten eine gute Größe zum Lesen. Die Unterteilung der einzelnen Kapitel war ebenfalls angenehm.

Schriftgröße und auch die Schriftart waren gut, längeres Lesen war bei diesem Buch kein Problem.

Passend finde ich auch das Cover. Es passt perfekt zum Thema des Buches.

Und auch die Papierqualität war gut und hat mich überzeugt. Dick, angeraut und die Buchstaben der Rückseite scheinen kaum durch.

5. Das Fazit

4/5 Punkten

Es war ein interessanter und über die meisten Seiten auch guter Thriller mit guter Spannung. Allerdings fehlte mir der Bezug zur Hauptperson und das Ende war für mich zu schnell vorbei, da fehlte das letzte große Highlight. Insgesamt aber noch ein guter Thriller.

 

 


Links:

Blanvalet – Verlagsseite

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