Kategorie Archive: Bücherregal

Martin hat nochmal gelesen: Der Teufel steckt im ICE von Juliane Zimmermann (Kurzmeinung)

Guten Morgen,

der Donnerstag ist da, mein Tag für einen Besuch in der City ^^ Für euch gibts heute ne Kurzmeinung.

Der Teufel steckt im ICE. Wahr oder Falsch? Irgendwie schon, denn dieses Buch nimmt mal nicht die Bahn aufs Korn, sondern erzählt wahre Geschichten einer Zugbegleiterin der Bahn.

Dabei geht sie nicht nur auf die Erlebnisse in der Bahn ein, sondern auch, wie sie zur Bahn gekommen ist. Das fand ich sehr schön denn so bekommt man ein gutes Gefühl dafür, wer eigentlich hinter dem Buch steckt. Auch positiv anzumerken ist, dass die Geschichten nicht alle in das gleiche Schema passen. Es geht nicht darum nur witzige Begebenheiten zu erzählen, sondern einfach schön und teils auch leicht traurige. Quasi ein Rundblick aus dem Leben einer Zugbegleiterin.

Auch beim 2. Mal habe ich wieder viel Freude an dem Buch gehabt. Es war sehr gut zu lesen, flüssig geschrieben und die Kapitelaufteilung sehr angenehm.

Das Ende hat mich wieder berührt, wie schon beim ersten Mal. Vor allem das ich auch diesmal nicht drauf gefasst war.

Fazit: Ein wirklich tolles Buch, das eine andere Seite aufzeigt, als immer nur die humorvolle Seite.

Martin hat nochmal gelesen: Das Urteil von John Grisham (Kurzmeinung)

Guten Morgen,

8 Uhr und das heißt ich habe vorgeplant. Das Wochenende steht vor der Tür. Mal sehen was es bringt. Heute gibts eine Kurzmeinung für euch:

Das Urteil von John Grisham habe ich schon sehr lange. Ich habe begonnen seine Bücher während meiner Jugend zu lesen. Dieses Buch ist aber auch nach vielen Jahren immer noch mein Lieblings-Roman.

Kurz zur Handlung: In der Stadt Biloxi kommt es zu einem Tabakprozess. Die Witwe Wood möchte von einem Tabakkonzern viel Geld haben, weil ihr Mann jahrelang geraucht hat und daran gestorben ist. Eine Jury aus 12 Leuten soll dies entscheiden. Ist der Tabakkonzern schuldig oder nicht?

Dieses Buch habe ich schon etliche Male gelesen und es macht immer noch Spaß. Für einen Re-Read ist es genau richtig, die Handlung ist spannend und sehr interessant und man lernt einiges dazu.

Vor allem die Vielzahl an Personen und wie detailliert sie dargestellt werden macht das ganze sehr spannend. Ein wirklich toller Roman.

Das Ende kam beim ersten Lesen damals unerwartet. Mittlerweile weiß man es zwar, aber der Weg dorthin ist immer wieder eine Lesereise wert.

Fazit: Ein Re-Read der sich immer wieder lohnt.

Martin hat gelesen: Ödland – Erstes Buch Der Keller von Christoph Zachariae

Moinsen,

heute steht Friseur bei mir an, ansonsten nix. Für euch gibts heute eine Buchmeinung, also legen wir mal los:

Inhalt laut Buchrücken:

Vierzig Jahre nach dem Zusammenbruch der Zivilisation haben sich Überlebende in abgeschiedene Enklaven zurückgezogen, in versteckte Keller, alte Bergwerke, verbarrikadierte Döfer und unzugängliche Stadtteile, denn durch das verwüstete Ödland ziehen bewaffnete Söldnerbanden und greifen auf der Suche nach Essbarem und aufbereitetem Wasser jeden an, der ihnen in die Quere kommt.
Mega, ein neunzehnjähriges Mädchen, wächst in einem Heizungskeller unter einer Universität auf. Die Gemeinschaft aus Wissenschaftlern und ehemaligem Sicherheitspersonal schickt Piloten ins Ödland, um Kontakt zu anderen Enklaven aufzunehmen, doch noch nie ist einer von ihnen zurückgekehrt.
Schließlich wird Mega mit der Mission beauftragt im Osten eine Siedlung zu suchen, die Ersatzteile für die Wasseraufbereitung herstellen kann. In einem ultraleichten Liegefahrrad wagt sich die letzte Pilotin auf die leeren Autobahnen des Ödlands.
Der Beginn einer gefährlichen Reise.

Details
Seiten 448
Genre Krimi
Art Taschenbuch
Verlag Ullstein
ISBN 9783548288680
Preis 10,99 €
Erst-VÖ 11/2016
Lese-Zeitraum 02.04.- 11.04.17

Dies ist der erste Band der Reihe um das Mädchen Mega.

Sie macht sich auf eine gefährliche Reise durch das Ödland. Sie muss Ersatzteile beschaffen, doch wird es ihr gelingen, obwohl andere gescheitert sind? Außerdem wird die Handlung von Hagen erzählt, einem – ja Räuber würde ich sagen – der kleine Siedlungen angreift um selbst zu überleben.

Dies sind die 2 Handlungsstränge des Buches. Und das sorgte bereits für Irritationen. Denn Mega taucht in beiden auf und trotzdem scheint es die gleiche Zeit zu sein. Es wirkt alles enorm verwirrend auf mich und ich konnte nie zuordnen, wann wo welcher Handlungsstrang spielt.

Dadurch ging mir dann auch die Spannung ein wenig verloren. Man war sich nie sicher, wann wo was jetzt spielt. Irrtierend aber nicht spannend.

Ob das Ödland oder auch der Keller in dem der erste Band noch viel spielt, alles ist schön detailliert dargestellt und hat mir gut gefallen.

Das Ende war ernüchternd. Mir fehlte da die Spannung, aber auch so der große Aufhänger der Lust auf Band 2 macht. Beides war für mich nicht vorhanden.

Die Größe der Kapitel fand ich relativ angenehm, vor allem da sie noch durch Absätze untergliedert waren.  Die Schrift war mir zu klein. Die Augen waren sehr schnell ermüdet und fingen an zu tränen. Der Schreibstil war stellenweise sehr flüssig, manchmal aber auch etwas träge.

Passend finde ich das Cover. Es zeigt Mega im Ödland und wurde sehr hübsch dargestellt.  Auch beim Papier hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Da das Papier schneeweiß war, blendet es sehr beim Lesen und ist entsprechend unangenehm für die Augen, da ziehe ich das Recyclingpapier das so leicht sepia-farben ist vor.

Fazit: Ich hatte etwas anderes erwartet. Mir fehlte Spannung. Und die konfuse Unterteilung in Hagens und Megas Geschichte hat mich mehr durcheinander gebracht als unterhalten. Schade.

Martin hat gelesen: Nachtwache von Robert Clay

Hallo liebe Leser,

es ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür. Vielleicht widme ich mich noch dem Freitagsfüller nachher, aber erstmal steht ein Termin an. Für euch habe ich heute eine Meinung zu einem E-Book, dass ich vom Autor erhalten habe. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle.

Inhalt laut Buchrücken:

Ein gewöhnlicher Mann erlangt hellseherische Kräfte.
Dennis Cruder erreicht eine entlegene Raststätte, um einen alten Bekannten zu treffen. Der Tod seiner Frau liegt einige Jahre zurück. Doch die gewöhnliche Verabredung nimmt eine grausame Wendung.
In dieser Nacht kommt sein langjähriger Vertrauer Edgar ums Leben. Zuvor erzählt er ihm von
einem geheimnisvollen Fund, den er einst in der Wüste Nevadas gemacht hatte.
Dennis Cruder, der Lastwagenfahrer, wird danach von Alpträumen heimgesucht, die ihm die Zukunft
vorhersagen. Allerdings kann er sich niemanden anvertrauen. In einer Tankstelle trifft er auf Susanna
und ihren Sohn, eine Begegnung mit ungewissem Ausgang.

Details
Seiten 87
Genre Thriller
Art E-Book
Verlag neobooks
ASIN B01MSDX15O
Preis 1,49 € (Kindle)
Erst-VÖ 30.01.2017
Lese-Zeitraum 23.04.- 25.04.17

Wie bereits oben gesagt, bekam ich das Angebot des Autors das Buch zu lesen und meine Meinung dazu zu sagen. Ich war sehr gespannt, denn bei Amazon wird das Buch auch unter Horror geführt und in dieser Richtung habe ich bisher noch nie etwas gelesen.

Die Handlung beginnt interessant, indem sie Dennis Cuder, den Hauptcharakter des Buches erstmal näher beschreibt. Der Verlust seiner Frau, der Wiedereinstieg in den Beruf. Alles erstmal ganz ruhig und locker. Als er dann seinen Freund Edgar wiedertrifft, nimmt die Handlung aber eine andere Richtung und die Spannung steigt an. Immer wieder kommt es zu plötzlichen Wendungen und Spannungshöhepunkten, die das Buch aber sehr gut machen. Denn gerade Spannung gehört zu einem Thriller dazu und das ist hier definitiv gegeben.

Die Handlung spielt an verschiedenen Plätzen in den USA. Details sind vorhanden und auch schön ausgearbeitet. Das finde ich aufgrund der doch geringen Seitenzahl bemerkenswert. Man kann gut eintauchen in die Handlung.

Wie immer wenn man ein Buch liest, erhofft man sich ein Ende. So ging es mir auch hier. Aber es kam anders, ganz anders als ich gehofft und es erwartet habe  und trotzdem hat es mir sehr gut gefallen. Es passte trotzdem sehr gut in die gesamte Geschichte.

Die Kapitel waren gut aufgeteilt, die vielen Absätze waren praktisch, falls man pausieren musste.  Zur Schrift kann man bei Ebooks ja nie etwas sagen, da man sie anpassen kann. Kommen wir nun zum einzigen kleinen Knackpunkt, der das Lesen ein wenig holprig gemacht hat. Aktuell hat das Buch etliche Schreibfehler drin. Dadurch kommt der Lesefluss doch immer wieder mal ins Stocken.

Davon mal abgesehen, denn ich habe diesen Hinweis bereits an den Autor weitergeleitet, ist es aber ein wirklich gutes Ebook.

Fazit: Ich gebe den Daumen nach oben. Ja die Schreibfehler sorgen für einen stockenden Lesefluss, aber das ist etwas, was der Autor bei einem E-Book beheben kann. Davon abgesehen hat mich das Buch überzeugt und begeistert.

Martin hat gelesen: Die Schneelöwin von Camilla Läckberg

Hallo liebe Leser,

es ist Dienstag. Ich habe mich heute für eine Buch-Meinung entschieden. Ich wünsche euch viel Spaß damit. Ich hoffe ihr habt schon den Planungs-Kalender entdeckt. Dort seht ihr was alles noch folgen wird. Aber gut, legen wir los:

 

Inhalt laut Buchrücken:

Ein junges Mädchen läuft schwer verletzt auf die Landstraße. Sie wird von einem Auto erfasst und stirbt wenig später im Krankenhaus. Ihr Körper zeigt Zeichen schwerster Misshandlungen. Einige Wochen zuvor war sie auf dem Heimweg vom Reitstall verschwunden. Und es werden weitere Mädchen in der Nähe von Fjällbacka vermisst. Auf der Suche nach dem Täter arbeitet Kommissar Patrik Hedström mit seiner Frau, der Schriftstellerin Erica Falck, zusammen. Erica schreibt an einem Buch über Gewalt in Familien. Die Suche nach den Mädchen verläuft dramatisch. Wird Patrik sie rechtzeitig finden?

Details
Seiten 448
Genre Krimi
Art Taschenbuch
Verlag Ullstein
ISBN 9783548288680
Preis 10,99 €
Erst-VÖ 11/2016
Lese-Zeitraum 02.04.- 11.04.17

Dies ist der derzeit aktuellste Band der Falck-Hedström-Reihe von Camilla Läckberg, genauer gesagt Band 9.

Die verschwundenen Mädchen, von denen eins wieder auftaucht. Und eine Gefangene in der Haftanstalt, zu der Erica versucht Kontakt aufzunehmen.

Dies sind die 2 Haupthandlungen in diesem Buch von Camilla Läckberg. Beide Handlungen sind sehr interessant geschrieben und bieten viel Potential fürs Rätseln.

Das sorgte auch für viel Spannung, vor allem, da sich beide Handlungsstränge immer wieder kreuzten ohne doch klar darzustellen, was sie gemeinsam haben. Diese Frage bleibt sehr lange unbeantwortet.

Die meisten Handlungsorte befinden sich in Fjällbacka bzw. der Polizeistation Tanum. Aber auch Göteborg und Udevalla kommen vor. Insgesamt sind die Handlungsorte sehr gut dargestellt, besonders Fjällbacka wird sehr detailliert beschrieben.

Das Ende war äußerst ungewöhnlich. Zuerst dachte ich noch, naja nicht optimal aber gut. Doch dann wirklich kurz vor Ende kam ein Paukenschlag, auf den ich wirklich nie gekommen wäre, der dann das gesamte Buch nochmals über den Haufen geworfen hat und für ein doch perfektes Ende sorgte. Einfach genial.

Die Kapitel sind recht groß, aber in Absätze unterteilt, sodass man gut zwischendrin pausieren kann.  Die Schrift war mir einen Tick zu klein, etwas größer wäre mir lieber gewesen, die Augen ermüdeten doch etwas zu schnell. Der Schreibstil ist sehr flüssig und gewohnt gut.

Das Cover finde ich mit der Schneelandschaft sehr passend, vor allem da das Buch ebenfalls während des Winters spielt.  Das Papier gefiel mir gut für diese Buchdicke.

Fazit: Das doch total unerwartete und fantastische Ende hat das Buch nochmals nach oben katapultiert. Ein wirklich genieler Krimi, der nicht unbedingt drastisch viel Blut brauchte.

Martin hat gelesen: Monument 14 – Die Rettung von Emmy Laybourne

Moin Moin,

heute steht Ikea auf dem Plan, Fressnapf und einiges mehr. Außerdem spielen: Häkeln/Stricken pausiere ich ja aktuell, muss auch mal sein. So und für euch heute ein Buch ^^

Inhalt laut Buchrücken:

Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA getroffen hat, finden sich Dean und sein jüngerer Bruder Alex in einem Flüchtlingslager in Kanada wieder. Doch Zeit zum Atemholen bleibt ihnen kaum, denn einige ihrer Freunde und ihre Eltern gelten noch immer als vermisst. Dean und Astrid, in die er schon lange verliebt ist, fassen ein en waghalsigen Plan: Sie verlassen das Lager, um die Vermissten zu suchen – ohne zu ahnen, was sie da draußen erwartet…

Details
Seiten 384
Genre Dystopie
Art Taschenbuch
Verlag Heyne
ISBN 9783453534711
Preis 8,99 €
Erst-VÖ 08.12.2014
Lese-Zeitraum 29.03.- 02.04.17

Die ist der letzte Band der Monument-Reihe von Emmy Laybourne.

Die Kids sind größtenteils in Kanada in einem Flüchtlingslager angekommen. Aber sie bleiben nicht, denn Gefahr droht ihnen. Außerdem suchen sie immer noch nach den Vermissten. Also teilt sich die Gruppe erneut und begibt sich auf eine neue Reise. Eine Reise die wieder neue Gefahren birgt.

Band 3 setzt direkt im Anschluss an Band 2 an. Es geht erstmal spannend weiter, auch wenn ich während des Lesens das Gefühl hatte, dass der Schwung ein wenig raus war. Während die beiden ersten Bände mich total gefesselt haben, fehlte mir das hier ein wenig. Es war so ein wenig absehbar, wie das alles ausgehen wird.

Wie in Band 2 ist auch Band 3 aufgeteilt. So wird wieder aus der Sicht von Dean erzählt, aber diesmal auch aus der Sicht von Josie. Diese ist in einem anderen Lager und erlebt Schlimmes dort. Insgesamt ist diese Art der Erzählweise sehr gut, denn man erfährt viel über die Charaktere aber auch über ihre Gedanken und Gefühle.

Dieses Mal kein fester Handlungsort, sondern es geht quer durchs Land. Man lernt vieles kennen, entdeckt neue Orte. Insgesamt sehr gut gemacht.

Band 3 ist ja der Abschluss und irgendwie war ich etwas enttäuscht. Ich hätte mir doch etwas mehr Schwung zum Finale gewünscht. So war recht zeitig ersichtlich wie es ausgeht und so kam es dann auch. Ich denke hier hätte man noch etwas mehr Spannung rauskitzeln können.

Die Tagebuch-Form wird beibehalten, ebenso die Kapitel-Aufteilung auf Dean und eben diesmal Josie. Das hat mir auch hier sehr gut gefallen. Die Schrift liest sich sehr gut für die Augen, eine schöne Größe. Der flüssige Schreibstil war gut, wenn mir aber auch irgendwie ein wenig Schwung diesmal fehlte, es tröpfelte etwas mehr vor sich hin, gerade zum Ende.

Das Cover reiht sich in die Reihe ein. Diesmal in rot-orange. Sehr passend.  Das Papier war okay, etwas mehr Dicke hätte aber nicht geschadet.

Fazit: Ich hab gehadert. Soll ich den Daumen hoch oder normal nehmen. Das Ende hat mir nicht optimal gefallen. Es war einfach zu vorhersehbar. Davon abgesehen war es aber ein gutes Buch, sodass ich gerade so noch den Daumen hoch werte.

Martin hat gelesen: Monument 14 – Die Flucht von Emmy Laybourne

Für euch einen Beitrag während ich unterwegs bin.

Inhalt laut Buchrücken:

Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA verwüstet hat, stranden vierzehn Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Der schüchterne Dean ist einer von ihnen. Als ein Teil der Gruppe aufbricht, um Hilfe zu holen, werden die anderen von Eindringlingen angegriffen. Plötzlich muss Dean über sich selbst hinauswachsen. Kann er sich und die anderen beschützen – nicht zuletzt Astrid, in die er schon lange heimlich verliebt ist?

Details
Seiten 304
Genre Dystopie
Art Taschenbuch
Verlag Heyne
ISBN 9783453534551
Preis 8,99 €
Erst-VÖ 12.05.2014
Lese-Zeitraum 26.03.- 28.03.17

Band 2 der Monument-Reihe von Emmy Laybourne.

Das Gas vor dem Greenway ist immer noch da. Trotzdem will ein Teil der Gruppe aufbrechen, um Hilfe zu holen? Wird es Ihnen gelingen? Und was ist mit Dean, der zusammen mit einigen da bleibt?

Band 1 hat mich total fasziniert und begeistert. Band 2 setzt da nahtlos an. Es ist spannend. Es gibt kaum eine Seite auf der nichts passiert. Ständig sind die Jugendlichen neuen Gefahren oder Problemen ausgesetzt, die dann wieder neue Handlungen hervorrufen, was dann wieder zu Problemen führt. Langweilig wird es nie.

Das Buch ist diesmal aufgeteilt. Dean ist im Greenway geblieben, wegen seiner Blutgruppe. Er kümmert sich dort um alles und versucht die anderen zu beschützen.
Alex, Deans jüngerer Bruder, ist mit den anderen losgefahren. Er berichtet von ihren Erlebnissen außerhalb des Greenways.

Der Greenway war mir aus Band 1 bekannt, diesmal jedoch erfährt man auch mehr über die Welt draußen. Die Schilderungen ließen mir teils eisige Schauer über den Rücken laufen.

Ich war überrascht. Das Ende wirkt im ersten Moment wie das Ende der Reihe. Aber falsch, der große Trommelwirbel kommt wirklich ganz am Ende und sorgt dafür, dass es mit Band 3 weitergeht. Klasse gelöst.

Die Kapitel sind angenehm groß. Sie sind diesmal unterteilt. So gibt es Kapitel mit Dean, der von seiner Zeit im Greenway berichtet und von Alex, der von den Gefahren und Erlebnissen draußen schreibt. Beides ist wieder in einer Art Tagebuch-Form gehalten. Die Schrift war angenehm für die Augen. Da liest man gerne mal 2-3 Stunden am Stück.  Der flüssige Schreibstil aus Band 1 ist auch hier sehr gut gewesen.

Das Cover passt sich an. Statt grün-schwarz, aber gelb-schwarz. Gefällt mir immer noch sehr gut.  Etwas dickeres Papier hätte ich mir gewünscht, aber es geht noch in Ordnung.

Fazit: Geniale Fortsetzung des 1. Bandes. Das Ende war einfach klasse, so anders als erwartet. Spannung pur.

Martin hat gelesen: Angeklagt von Robert Glinski

Guten Abend. Zur Zeit bin ich irgendwie leicht durcheinander und komme zeitlich vorne und hinten nicht hin. Trotzdem gibts noch nen Beitrag. ^^

Inhalt laut Buchrücken:

Warum hat der unbescholtene Familienvater seinen Untermieter erschlagen? Ist die junge Frau wirklich vergewaltigt worden, oder hat sie etwas zu verbergen? Wieso hat der verliebte Mann seine hochschwangere Freundin erstochen?
In zehn von ihm verhandelten Fällen beschreibt Richter Robert Glinski Motive und Umstände, die gewöhnliche Menschen zu Schwerverbrechern machen. Ein spannender Einblick in die Urteilsfindung der Justiz.

Details
Seiten 256
Genre Biografisch
Art Taschenbuch
Verlag Ullstein
ISBN 9783548374178
Preis 8,99 €
Erst-VÖ 16.09.2011
Lese-Zeitraum 24.03.- 25.03.17

Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen. Ob es sich lohnt? Schauen wir mal.

Robert Glinski ist Richter und beschreibt hier 10 Fälle, die er als Richter selbst verhandelt hat.

Und trotzdem kommt die Spannung nur teils auf. Es ist nicht so, dass die Fälle langweilig sind, aber es fehlt der gewisse Schwung, der das ganze gut rüber bringt. Ich finde das es sich teilweise wie Gesetztes-Texte liest und weniger wie Erinnerungen an diese Fälle. Dadurch stockt dann teils der Lesefluss ein wenig.

Insgesamt bleiben alle beteiligten Figuren eher farblos. Das ist sicherlich der Tatsache geschuldet, dass die Fälle zusammengefasst wurden. Aber trotzdem wären ein paar mehr Informationen vielleicht hilfreich gewesen.

Ein Ende in dem Sinne gibt es ja nicht. Jeder „Fall“ endet mit dem Urteil, dass der Richter gesprochen hat. Ob man damit übereinstimmt ist immer eine andere Frage.

Jedes Kapitel ist eine Verhandlung bzw. ein Fall. Das war als Aufteilung gut gewählt.  Die Schrift war sehr gut, die Augen ermüden hier nicht.  Der Schreibstil kam bei mir nicht an. Es wirkte träge und sehr trocken, wie oben geschrieben, als ob man Gesetzes-Texte liest. Schade.

Das Cover zeigt den Richter mit rotem Hintergrund. Schlicht halt. Die Papierqualität geht in Ordnung.

Fazit: Ich denke mit etwas mehr Schwung und dem nicht ganz so trockenen Schreibstil hätte das Buch mir noch besser gefallen können, so reicht es nur für den seitlichen Daumen.

Martin hat gelesen: Monument 14 von Emmy Laybourne

Gestern haben mich die Kopfschmerzen umgehauen. Also geht es heute weiter. Der Tag war sehr schön und ich kann das Wochenende kaum erwarten.

Inhalt laut Buchrücken:

Ein Tsunami verwüstet die Ostküste der USA. Vierzehn Jugendliche stranden in einem Einkaufszentrum. Der Strom fällt aus. Aus der nahen Chemiefabrik entweicht eine giftige Wolke. Der schüchterne Dean muss über sich selbst hinauswachsen, um sich und die anderen zu retten – nicht zuletzt das Mädchen, in das er schon lange heimlich verliebt ist…

Details
Seiten 322
Genre Dystopie
Art Taschenbuch
Verlag Heyne
ISBN 9783453411630
Preis 8,99 €
Erst-VÖ 13. Januar 2014
Lese-Zeitraum 21.03.- 23.03.17

Dies ist der erste Band der Reihe um die Monument 14 von Emmy Laybourne.

14 Kinder und Jugendliche sind in einem Einkaufszentrum von Monument gestrandet. Sie hoffen auf Rettung, aber bauen sich nach und nach ihre Versorgung, Schlafräume usw. auf, denn ob und wann sie gerettet werden ist ungewiss. Das giftige Gas, das aus der Chemiefabrik entweicht hat völlig unterschiedliche Wirkungen auf sie, aber gerade das, macht es so gefährlich.

Spannung pur. Die Handlung kommt enorm schnell voran, bleibt dadurch aber auch insgesamt sehr spannend. Die Autorin hält sich nicht mit zu vielen Details auf, alles ist auf das Wesentliche reduziert, was aber keinesfalls schlecht zu bewerten ist.

Der Hauptcharakter in diesem Buch ist Dean. Die gesamte Handlung ist aus seiner Sicht geschrieben und hat schon fast etwas von Tagebuch. Das wirkt zusätzlich so, da neben den Seitenzahlen Erster Tag usw. zu lesen ist. Man bekommt einen guten Einblick in seine Gedanken- und Gefühlswelt, was interessant ist, da er nicht den typischen Gedankengängen folgt, die man vielleicht erwartet.

Das Buch spielt zu großen Teilen in dem Greenway, also dem Supermarkt. Trotzdem bekommt man über das gesamte Buch immer wieder etwas „neues“ vom Markt zu sehen.

Das Ende war dann sehr spannend. Die Handlung nahm eine für mich überraschende Wendung und ließ dann so viele Fragen offen, dass ich sofort wissen wollte, wie es weitergeht.

Die Kapitel finde ich angenehm von der Größe. Ich konnte mich so gut von einem zum nächsten Lesen ohne mittendrin zu pausieren.  Gut gefallen hat mir die Schrift, sie war angenehm groß.  Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Handlung kam enorm schnell voran und es wirkte sehr flüssig.

Das Cover in grün-schwarz mit den Silhouetten der Kinder hat mir gut gefallen. Dadurch ist mir das Buch überhaupt aufgefallen. Das Papier hätte etwas dicker sein können, vor allem da das Buch ja nur 300 Seiten hat.

Fazit: Ein super Einstieg in eine tolle Reihe. Spannend und sehr interessante Handlung. Eine tolle Neuentdeckung.

Martin hat nochmal gelesen: Die Metro-Trilogie von Dmitry Glukhovsky (Kurzmeinung)

Guten Abend. Volles Programm heute, aber gut, muss ja mal sein. So gibts heute fix noch ne Kurzmeinung.

Die Metro-Trilogie von Dmitry Glukhovsky besteht aus den Bänden „Metro 2033“ , „Metro 2034“ und „Metro 2035„.

Die Metro-Trilogie beginnt spannend in Band 1 (2033) mit den Abenteuern des jungen Artjom, der quer durch das Metro-Netz von Moskau wandert. Warum? Weil die Erde und vor allem Moskau von einem Atomkrieg heimgesucht wurde und sich die Bewohner Moskaus in die Metro, mit ihren hermetischen Toren zurückgezogen haben und nur dort überleben konnte. In Band 2 (2034) lernen wir dann Nikolai kennen, den alle nur Homer nennen und Sascha, ein Mädchen bzw. eine junge Frau, die mit ihrem Vater an einer einsamen Station lebt. Diesmal sind es Sascha und Homer, die gemeinsam mit Hunter durch die Metro ziehen. In Band 3 (2035) schließlich werden diese beiden Handlungsstränge zusammengefügt und diese Hauptpersonen laufen sich über den Weg.

Lohnt sich die Handlung für einen Re-Read? Ja das kann man so sagen. Es ist so eine vollgepackte Geschichte, die man sehr gut einem Re-Read unterziehen kann. Spannung gibt es definitiv auch dort wieder genug.

Und so unterschiedlich wie die Stationen der Metro, so unterschiedlich sind auch die Personen und das in allen 3 Bänden. Man muss sie nicht alle mögen, aber durch diese enorme Menge und Vielfältigkeit ist es immer wieder sehr spannend, weil man nie weiß, wem die Hauptfiguren denn als nächstes begegnen.

Band 1 endet ziemlich ungewiss was ich sehr interessant fand. Auch Band 2 ist so gehalten. Man fragt sich schnell, was mag da noch kommen. 2035 löst vieles auf, und trotzdem bleiben auch hier Fragen offen, möglich das da noch mehr kommt?!

Fazit: Der Re-Read hat sich gelohnt. Es ist eine spannende und interessante Dystopie.

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