Martin hat nochmal gelesen: Sorry, wir haben uns verfahren von Stephan Orth & Antje Blinda

Inhalt laut Buchrücken:
Wirre Durchsagen, verfehlte Bahnhöfe, nervige Mitreisende: Wer viel mit der Bahn unterwegs ist, erlebt überall auf der Welt jede Menge Schikanen auf Schienen – aber manchmal auch erfrischend schlagfertiges Personal. Hunderte Leser haben ihre besten Anekdoten an SPIEGEL ONLINE geschickt, herausgekommen ist die perfekte Lektüre für lange und kurze Zugfahrten. Speziell dann, wenn es mal wieder länger dauert als geplant und Durchsagen wie diese zu hören sind: „Verehrte Fahrgleise, wir bedanken uns für die Verspätung und entschuldigen uns für ihre Reisen mit der Bahn!“

Details
37
Seiten 224
Genre Humor
Art Taschenbuch
Verlag Ullstein
ISBN 9783548374369
Preis 8,99 €

Dieses Buch habe ich jetzt einem Re-Read unterzogen. Ich war gespannt ob es auch beim 2. Mal noch so witzig ist.

Inhaltlich kann man sagen: Das Thema voll getroffen. Es sind wirklich schöne Geschichten und Anekdoten rund um die Bahn darin. Bunt gemischt und zu jedem Thema etwas dabei. Das man nicht über jede Geschichte lacht bis zum Umfallen ist logisch, der größte Teil hat meinen Geschmack aber definitiv getroffen.

Spannung ist hier weniger gefragt, eher der Humor. Und davon gibt es reichlich. Es macht viel Spaß das Buch zu lesen. Einige Ansagen bzw. Aussagen sind zum totlachen. Andere fand ich ein wenig fad, aber das war ein verschwindend geringer Teil. Die große Masse war richtig schön lustig und witzig.

Das fesselt natürlich. Durch die kurzen und knappen Anekdoten, manche sind keine 5 Zeilen lang, liest man enorm schnell. Es macht viel Spaß und das Buch habe ich förmlich verschlungen.

Handlungsorte? Klar die Bahn selbst oder der Bahnhof. Genauere Details sind hier unnötig. Sollte der Handlungsort mal dargestellt werden müssen, da es für die Anekdote wichtig ist, so wird das kurz und knapp gemacht. Ebenso wird es bei den Personen gehandhabt. Hier ist weniger mehr.

Ein richtiges Ende gibts hier nicht. Ich war enttäuscht, dass ich das Buch ausgelesen hatte, denn es hätte ruhig noch 200 Seiten so weitergehen können.

Das Buch ist in 14 Kapitel unterteilt, jedes behandelt einen bestimmten „Bereich“. Sei es am Bahnhof, Versprecher des Personals oder technische Probleme. Dort finden sich dann die einzelnen Geschichten. Die Schriftgröße fand ich sehr gut, man konnte flott weglesen ohne müde Augen zu bekommen. Der Schreibstil ist kurz und bündig und sehr flüssig.

Das Cover passt total. Es fällt durch das orange gut auf. Die Papierqualität fand ich gut.

upFazit: Auch beim 2. Lesen noch genial. Wer viel Bahn fährt oder einfach mal was witziges für zwischendurch sucht, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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