Martin hat gelesen: Sekundentod von Petra Mattfeldt

Inhalt laut Buchrücken:
Eine Krimiautorin wird nach der Vorlage ihres eigenen Romans auf perfide Weise getötet: ihre Nasenlöcher verstopft, der Mund anschließend mit Sekundenkleber verschlossen.
Hauptkommissar Falko Cornelsens ungewöhnliche Ermittlungsmethoden sind gefragt. Mit Hilfe seiner ganz speziellen Konzentrationstechnik will er sich in den Täter hineinversetzen und ihm so auf die Spur kommen. Als er von einem ähnlichen Fall aus der Vergangenheit erfährt, beginnt für Cornelsen ein Wettlauf gegen die Zeit – bevor es ein weiteres Opfer geben wird.

Details
25
Seiten 368
Genre Krimi
Art Taschenbuch
Verlag Knaur
ISBN 9783426514450
Preis 9,99 €

Durch Zufall bin ich damals auf dieses Buch gestoßen und es klang ziemlich interessant. Nachdem es lange auf meiner Wunschliste stand, habe ich es gekauft und war nun gespannt ob es wirklich so spannend ist.

Der Inhalt des Buchrückens lässt auf einen interessanten und ungewöhnlichen Mordfall schließen. Und das ist er auch. Dabei dreht sich in dem Buch nicht alles um den Mordfall, sondern zum Teil auch um das Privatleben des Kommissars. Das muss an sich kein Nachteil sein, für mich war es hier jedoch einer, da mir stellenweise zu viel Zeit bzw. Seiten für den Mordfall verwendet wurden. Das störte dann immer wieder meinen Lesefluss.

Das wiederum sorgte bei mir dann für Probleme mit der Spannung. Der Fall an sich bot mir sehr spannende Passagen. Auch die Einblicke in den Täter, ohne diesen zu offenbaren, waren sehr gut und spannend. Wenn dann allerdings diese etwas zu langen Privatpassagen kamen, war es mit der Spannung dahin und sie musste leider neu aufgebaut werden – schade, denn hier hätte man es denke ich anders handhaben können und so die Spannung kontinuierlicher halten können.

Fesselt das Buch? Über einige Strecken schon. Hier kommt dann auch wieder das gleiche Problem auf. An sich muss ich aber zugeben, dass es mich insoweit gefesselt hat, dass ich es trotz dieser Spannungs-Probleme durchgelesen habe. Etwas, was ich wahrlich nicht bei jedem Buch tue.

Die Details in dem Buch waren gut ausgearbeitet, da gibt es nichts zu meckern. Man konnte sich sowohl Handlungsorte als auch die Personen detailliert und gut vorstellen. Einziger Wermutstropfen hier: Diese spezielle Technik von Hauptkommissar Cornelsen. Das sie sich durch das Buch zog ist logisch, es ist ja ein wichtiger Teil seiner Ermittlungen. Dabei zählt der Kommissar immer von 200 herunter. Das weiß man aber irgendwann, sodass man sich diese Passage irgendwann hätte sparen können, ich fand diese ständige Wiederholung etwas ermüdend.

Das Ende war ziemlich gut. Es bot für ein Buch das recht durchwachsen war einen guten Abschluss und für mich war es ein Beweis das es sich manchmal lohnt doch weiterzulesen.

Aufgebaut ist das Buch in Kapiteln, diese sind von der Größe her gut, nicht zu lang. Einige Kapitel sind dann nochmals in Absätze untergliedert, die mit xxx getrennt sind. Eine gute Lösung wie ich finde. Die Schriftgröße fand ich in Ordnung, nach einer gewissen Zeit ermüdeten dann aber doch die Augen. Der Schreibstil war okay. Teils las es sich sehr flüssig weg, dann wieder wirkte es etwas langatmig auf mich.

Das Cover  ist relativ schlicht, einen direkten Bezug zum Buch kann ich persönlich nicht finden. Die farbliche Gestaltung finde ich aber gut. Die Seitenqualität fand ich sehr gut, dick und angerauht. Außerdem kein strahlendes weiß, sondern eher ein Recycling-Papier-Farbton, den ich aber immer sehr augenschonend empfinde.

normalFazit: Dieses Buch hat mir einiges abverlangt. Es war teilweise richtig gut, dann wieder langatmig und fast langweilig. Wenn ich das Buch in Teilen bewerten würde, so kämen vermutlich alle 3 Daumen zum Einsatz. Daher fiel letztendlich die Entscheidung auf den seitlichen Daumen. Mag sein das es an mir lag, aber mit mehr Spannung und Blick auf den Fall hätte meine Meinung noch besser ausfallen können.

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