Martin hat gelesen: Ödland – Erstes Buch Der Keller von Christoph Zachariae

Moinsen,

heute steht Friseur bei mir an, ansonsten nix. Für euch gibts heute eine Buchmeinung, also legen wir mal los:

Inhalt laut Buchrücken:

Vierzig Jahre nach dem Zusammenbruch der Zivilisation haben sich Überlebende in abgeschiedene Enklaven zurückgezogen, in versteckte Keller, alte Bergwerke, verbarrikadierte Döfer und unzugängliche Stadtteile, denn durch das verwüstete Ödland ziehen bewaffnete Söldnerbanden und greifen auf der Suche nach Essbarem und aufbereitetem Wasser jeden an, der ihnen in die Quere kommt.
Mega, ein neunzehnjähriges Mädchen, wächst in einem Heizungskeller unter einer Universität auf. Die Gemeinschaft aus Wissenschaftlern und ehemaligem Sicherheitspersonal schickt Piloten ins Ödland, um Kontakt zu anderen Enklaven aufzunehmen, doch noch nie ist einer von ihnen zurückgekehrt.
Schließlich wird Mega mit der Mission beauftragt im Osten eine Siedlung zu suchen, die Ersatzteile für die Wasseraufbereitung herstellen kann. In einem ultraleichten Liegefahrrad wagt sich die letzte Pilotin auf die leeren Autobahnen des Ödlands.
Der Beginn einer gefährlichen Reise.

Details
Seiten 240
Genre Dystopie
Art Taschenbuch
Verlag Lucid Dreams
ISBN 978-3000501104
Preis 9,99 €
Erst-VÖ 07/2015

Dies ist der erste Band der Reihe um das Mädchen Mega.

Sie macht sich auf eine gefährliche Reise durch das Ödland. Sie muss Ersatzteile beschaffen, doch wird es ihr gelingen, obwohl andere gescheitert sind? Außerdem wird die Handlung von Hagen erzählt, einem – ja Räuber würde ich sagen – der kleine Siedlungen angreift um selbst zu überleben.

Dies sind die 2 Handlungsstränge des Buches. Und das sorgte bereits für Irritationen. Denn Mega taucht in beiden auf und trotzdem scheint es die gleiche Zeit zu sein. Es wirkt alles enorm verwirrend auf mich und ich konnte nie zuordnen, wann wo welcher Handlungsstrang spielt.

Dadurch ging mir dann auch die Spannung ein wenig verloren. Man war sich nie sicher, wann wo was jetzt spielt. Irrtierend aber nicht spannend.

Ob das Ödland oder auch der Keller in dem der erste Band noch viel spielt, alles ist schön detailliert dargestellt und hat mir gut gefallen.

Das Ende war ernüchternd. Mir fehlte da die Spannung, aber auch so der große Aufhänger der Lust auf Band 2 macht. Beides war für mich nicht vorhanden.

Die Größe der Kapitel fand ich relativ angenehm, vor allem da sie noch durch Absätze untergliedert waren.  Die Schrift war mir zu klein. Die Augen waren sehr schnell ermüdet und fingen an zu tränen. Der Schreibstil war stellenweise sehr flüssig, manchmal aber auch etwas träge.

Passend finde ich das Cover. Es zeigt Mega im Ödland und wurde sehr hübsch dargestellt.  Auch beim Papier hätte ich mir etwas anderes gewünscht. Da das Papier schneeweiß war, blendet es sehr beim Lesen und ist entsprechend unangenehm für die Augen, da ziehe ich das Recyclingpapier das so leicht sepia-farben ist vor.

Fazit: Ich hatte etwas anderes erwartet. Mir fehlte Spannung. Und die konfuse Unterteilung in Hagens und Megas Geschichte hat mich mehr durcheinander gebracht als unterhalten. Schade.

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