Martin hat gelesen: Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky

Inhalt laut Buchrücken:
Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Auch Moskau ist eine Geisterstadt. Die Überlebenden haben sich in die Tiefen des Metro-Netzes zurückgezogen und dort eine neue Zivilisation errichtet. Eine Zivilisation, wie es sie noch nie zuvor gegeben hat.
Dies sind die Abenteuer des jungen Artjom, der von seiner Heimatstation aufbricht, um die Metro vor einer dunklen Bedrohnung zu bewahren. Denn die letzten Menschen sind nicht allein dort unten…

Details
54
Seiten 784
Genre Sci-Fi
Art Taschenbuch
Verlag Heyne
ISBN 9783453532984
Preis 14,00 €

Dieses Buch habe ich bei Gwees Bücherwelt entdeckt und konnte nicht wiederstehen.

Die Handlung dreht sich voll und ganz um Artjom, einen jungen Mann, der von seiner Heimatstation (WDNCh) aufbricht um für einen Freund seines Stiefvaters etwas zu erledigen. Dabei muss er durch viele Stationen der Metro wandern und trifft dabei auf viele unterschiedliche Personen.

Die Spannung ist mir bei so einem Buch immer wichtig. Der Autor hat das hier sehr gut hinbekommen. Der Einstieg war noch recht ruhig und brachte einem erstmal den Alltag in der Metro näher. Hier fehlte es dann etwas an Spannung aber dieser doch ungewöhnliche Alltag sorgte dann doch für den Drang weiterzulesen. Dann aber merkte man spürbar das die Spannung angezogen wurde und das zog sich dann durchgäng durch das ganze Buch.

Es ließ mich dann einfach nicht los. Es gab kaum Punkte, an denen ich nicht an das Buch und die Handlung dachte. Ständig gingen mir Details und Fragen durch den Kopf, ich plante Routen wie Artjom laufen könnte usw. Kurz gesagt: Volltreffer.

Der Autor verzichtet hier auf übermäßige Details. Kurz und bündig und auf das Nötigste reduziert. Es reicht aber aus. Ich denke mehr Details würde das Buch auch nicht vertragen. Hier stehen ganz andere Punkte im Mittelpunkt.

Das Ende war spannend und verwirrend zugleich. So richtig kann ich bis jetzt nicht nachvollziehen, was da nun passiert ist und vor allem wie sich diese Sache nun auf die folgenden Bände auswirkt. Hier heißt es wohl wirklich den Nachfolger (Metro 2034) lesen.

Die Aufteilung fand ich nicht gut. Es waren recht große Kapitel und das ohne Absätze. Hier zwischendrin mal eine Pause einlegen fand ich schwierig. Aber es klappt ja irgendwie schon das man ein komplettes Kapitel durchliest. Die Schriftgröße war dafür angenehm und müde Augen gab es nie. Der Schreibstil war sehr schnell und flüssig. Einzig die vielen russischen Stationsnamen waren für mich zu Beginn ungewohnt zu lesen. Bleibt aber bei einem Buch das in Moskau spielt nicht aus.

Das Cover gefällt mir, es wirkt so geheimnisvoll und durch das rot auch strahlend auf mich. Man möchte direkt zum Buch greifen. Die Seiten fand ich etwas dünn. Buchstaben scheinen durch, das finde ich beim Lesen immer nicht so schön, ist aber vermutlich der Dicke des Buches geschuldet.

Positiv zu erwähnen sind noch 2 Dinge: 1. Die Metro-Karten am Anfang und Ende des Buches, durch die man sehr gut den Weg Artjoms verfolgen kann. Und ein detaillierter Anhang mit zusätzlichen Infos um Stationen, Linien, Gebäude usw. Das war klasse.

upFazit: Okay die Aufteilung war nicht gut, aber das halte ich für nebensächlich wenn das Buch selbst mich so überzeugen konnte. Eine Geschichte die mich fesselt, verwirrt und begeistert hat, verdient den Daumen nach oben. Denn mit Band 2 habe ich direkt im Anschluss begonnen.

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