Martin hat gelesen: Im Wald von Nele Neuhaus

Hmm gesagt wurde Regen und 10 Grad. Es ist trocken und kalt. Naja lieber ist es mir 😉 Dafür ballert mein Schädel – wer weiß, aber wird schon wieder weggehen. Ich muss unbedingt wieder Beiträge vorschreiben, mal sehen vielleicht später. Erstmal habe ich für euch aber eine neue Meinung:

Inhalt laut Buchrücken:
Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz erdrosselt. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Arthur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand – und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. 

Details
69
Seiten 560
Genre Krimi
Art gebundene Ausgabe
Verlag Ullstein
ISBN 978-3-550-08055-5
Preis 22,00 €
Erst-VÖ 14.10.2016
Lese-Zeitraum 29.10.-02.11.16

Der lang erwartete Band 8 von Bodenstein und Sander (ehemals Kirchhoff).

War es eine Brandstiftung mit tragischem Todesfall oder Mord? Und wer ermordet eine alte Dame im Hospiz, deren Leben sowieso bald zu Ende sein wird? Fragen, auf die Oliver und Pia nur sehr schwer Antworten bekommen, denn das ganze Dorf mauert. Keiner will etwas wissen oder sagen. Besonders dann nicht, als es um das Verschwinden von Arthur 1972 geht. Und gerade dort möchte Oliver antworten haben, da es sich um seinen besten Freund handelte.

Es geht sehr packend und spannend los. Und das bleibt dann auch über das gesamte Buch so. Die vielen Sackgassen, das Mauern der Dorfbewohner, wer denkt das sich das langweilig lesen wird, der irrt sich. Nele Neuhaus schafft es selbst solche frustrierenden Momente der Polizeiarbeit spannend und interessant darzustellen.Das Buch hat mich sehr gefesselt. Es war wirklich schwer es aus der Hand zu legen.

Ich sagte es glaube ich in der letzten Rezension schon: Pia und Oliver sind Kult. Und auch wenn die beiden hier teils getrennt arbeiten, so macht es doch wieder viel Spaß. Auch der neue Kollege im K11 Tariq Omari ist sehr klasse. Er wirkt sympathisch und bringt einen neuen, frischen Wind ins K11. Hier hat Nele Neuhaus eine tolle neue Figur erschaffen, von der ich hoffe, dass sie in künftigen Bänden eine größere Rolle spielen wird.

Diesmal dreht sich alles um Ruppertshain. Ein Dorf im Taunus, bei dem ich nun das Gefühl habe dort gewesen zu sein. Die Autorin weiß einfach Handlungsorte so zu beschreiben, dass man mittendrin ist.

Besser geht’s nicht. Ein Ende, das alles übertroffen hat, was ich erwartete. Und doch war auch etwas Melancholie im Spiel. Da ich hier nicht ins Detail gehen kann, ohne zu viel zu verraten, nur so viel: Ich bin gespannt, was Nele Neuhaus nach diesem Abschluss im kommenden Band machen wird.

Auch bei Band 8 bleibt sich Nele Neuhaus treu. Große Kapitel, die jeweils einen Tag beschreiben. Die Schrift kommt mir im Vergleich zum Vorgänger etwas kleiner vor, wodurch mir das Lesen teils etwas anstrengend vorkam. Das gab sich dann aber mit der Zeit. Der Schreibstil war gewohnt flüssig und die Handlung ging sehr schnell vorwärts.

Das Cover zeigt einen Fuchs auf einem umgefallen Baum und das mitten im Wald. Das passt so schon perfekt zum Buch, aber auch der Fuchs spielt innerhalb der Handlung eine entscheidende Rolle. Ein tolles und sehr passendes Cover. Die Papierqualität war sehr gut. Das Papier dick und angeraut.

upFazit: Wieder ein toller Krimi von Nele Neuhaus. Ich habe dem neuen Buch sehr lange entgegen gefiebert und wurde nicht enttäuscht. Einziges Problem: Nun heißt es warten auf die Fortsetzung einer fantastischen Geschichte.

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