Martin hat gelesen: Girl on the train von Paula Hawkins

448 Seiten stark ist dieses Buch von Blanvalet.

Es geht um Rachel Watson. Diese fährt täglich mit dem Zug nach London. Dabei beobachtet sie ein Paar, dessen Haus an den Schienen steht. Rachel nennt die beiden Jess und Jason. Als „Jess“ plötzlich verschwunden ist, stellt Rachel Nachforschungen an und gerät selbst in Verdacht etwas mit dem Verschwinden der Frau zu tun zu haben.

Dieses Buch hat bei mir eine wahre Achterbahnfahrt hingelegt. Das begann bereits bei dem Thema Spannung. Zwischendrin gab es gute Momente, die dann auch wirklich als spannend gelten. Dann aber wirkte es immer wieder sehr monoton und langatmig und das sorgte dann leider dafür das der Lesefluss stark einbrach. So ging es fast das gesamte Buch über. Mal mehr, mal gar keine Spannung. Schade, denn da hätte ich mir mehr erhofft von einem Thriller.

Auch die Charaktere wurden teils nicht so schön detailliert beschrieben wie gehofft. Während die Hauptperson, Rachel, schon fast zu viele Details hatte, wirkten sämtliche anderen Personen auf mich eher etwas blass. Hier wäre etwas mehr sinnvoll gewesen.

Die Aufteilung des Buches wirkte anfangs sehr interessant. Mal las man die Geschichte aus Rachels, dann aus „Jess‘ “ Sicht und zwischendrin noch aus Sicht einer 3. Frau. Allerdings hat sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen, warum man die Geschichte auch aus ihrer Sicht eingefügt hat. Wirklich beigetragen hat sie leider nichts und wirkte auf mich daher mehr wie ein Lückenfüller.

Das Ende war okay, doch die gesamte Situation die dort auf den letzten Seiten geschildert wurde hätte mehr Feuer vertragen können. Es wirkte trotz der eigentlich spannenden Handlung sehr ausgeglichen und ruhig. Auch hier wäre etwas mehr Spannung wirklich gut gewesen.

downFazit: Schade. Die Idee der Geschichte war gut. Allerdings hat mir die Umsetzung nicht wirklich gefallen können. Spannung fehlte immer wieder und auch das bis auf die Hauptperson alle Charaktere eher blass und unscheinbar blieben war nicht wirklich schön. Selbst beim Ende, dass viel Spannung hätte bereithalten können, war eher ruhig und sorgte bei mir nicht für einen erhöhten Puls.

Ich lese sehr gerne. Häkele Kuscheltiere und mehr. Außerdem stricke ich gerne Socken.
Ich bin gerne im Zoo unterwegs und bastele mit Begeisterung an meinen Websites.

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