Martin hat gelesen: Der Fänger von Andreas Franz & Daniel Holbe

Montag – die neue Woche startet. Ich freu mich drauf, denn ich habe ein paar tolle Ideen für Beiträge diese Woche. Euch erwartet einiges, also seid gespannt.
Nebenbei spiele ich ein neues Spiel. Macht total Spaß. Los geht’s heute aber mit der Meinung zu „Der Fänger“

Inhalt laut Buchrücken:
In einem Waldstück bei Frankfurt wird die grausam verstümmelte Leiche eines Mannes gefunden, der seit Jahren verschwunden war. Die Ermittlungen ergeben, dass er zwar mehrfach wegen Sexualdelikten angezeigt, doch nie verurteilt wurde. Selbstjustiz?

Details
Seiten 448
Genre Krimi
Art Taschenbuch
Verlag Knaur
ISBN 978-3-426-51649-2
Preis 9,99 €
Erst-VÖ 22.08.2016
Lese-Zeitraum 08.01.-11.01.17

Band 16 der Julia-Durant-Reihe. Ob er mit den anderen Titeln mithalten kann, schauen wir uns an.

Täter und Opfer in einem? Das geht? In diesem Krimi von Andreas Franz und Daniel Holbe klappt es. Ein verwirrender und sehr undurchsichtiger Fall, der einem beim Miträtseln und Suchen nach dem Täter alles abverlangt. Dazu gesellt sich in 2. Fall, der ebenso undurchsichtig und seltsam erscheint. Fakt ist: Über weite Strecken hat man hier nur Fragezeichen über dem Kopf und weiß nicht, wie diese ganzen Sachen aufgelöst werden.

Gerade diese vielen Fragen sorgten bei mir für Spannung. Ich konnte lange Zeit keine Verbindung zwischen den Fällen finden. Dazu diese ständigen Sackgassen und Wände des Schweigens. Es ist wirklich genial wie dieser Fall so spannend umgesetzt wurde.

Julia Durant ist eine der besten Figuren bei deutschen Krimis, wie ich finde. Ihre teils recht ungewöhnliche Art zu ermitteln hat mich seit jeher begeistert und das schafft sie auch in dem neuesten Buch wieder. Sie ist einfach sympathisch. Auch die anderen Kollegen kommen gut und freundlich rüber. Vor allem, da man  ständig das Gefühl hat sie bleiben nicht stehen, man spürt mit jedem neuen Band, dass sie sich weiterentwickeln und verändern. Toll.

Wie immer spielt die Handlung in und um Frankfurt(Main). Auch wenn ich dort noch nie war, habe ich das Gefühl die halbe Stadt zu kennen. Trotz guter Details wird es nie langweilig und das Kopfkino kann arbeiten.

Ein Ende wie man es sich wünscht. Es war sehr spannend, es wurden alle offenen Fragen geklärt Und trotzdem wurde eine Frage offen gelassen. Und das so derart spannend, dass man sich fragen muss: Was wird da als nächsten passieren? Denn das nach diesem Band nicht Schluss ist, ist eindeutig.

Die Kapitel sind unterschiedlich groß, einige kurz und knapp, andere deutlich länger. Trotzdem kann man sich gut von einem zum nächsten Kapitel hangeln ohne mittendrin zu pausieren. Die Schriftgröße hat mir gut gefallen und sie war sehr angenehm für die Augen. Der Schreibstil ist wie gewohnt: flüssig, sehr schnell und spannend – also optimal für einen guten Krimi.

Das Cover wirkt sehr düster und bedrückend, aber irgendwie auch passend. Das Rot sticht sehr hervor, lenkt aber auch die Aufmerksamkeit auf das Buch. Das Papier ist bei diesen Krimis oft zu dünn. Hier geht es gerade noch so. Die Buchstaben der Rückseite scheinen minimal durch. Es geht, aber etwas dicker fände ich besser.

upFazit: Auch nach 16 Bänden verliert diese Reihe nichts an ihrer Spannung. Die Handlung ist verworren und undurchsichtig, aber gerade das macht ihren Reiz aus.

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