Martin hat gelesen: Das Geheimnis von Vennhues von Stefan Holtkötter

Inhalt laut Buchrücken:
 
Über zwanzig Jahre ist es her, dass im Vennhueser Moor im Münsterland ein grausamer Mord geschah. Der Hauptverdächtige Peter Bodenstein wurde seinerzeit aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nun ist er ins Dorf zurückgekehrt, um seine Unschuld zu beweisen. Doch wenig später wird wieder ein toter Junge im Moor gefunden. Erneut weisen alle Spuren auf Bodenstein. In Vennhues erhält Hauptkommissar Hambrock aus Münster kaum Unterstützung, und das, obwohl er selbst aus dem Dorf stammt. Es scheint ein Geheimnis zu geben, von dem er ausgeschlossen ist. Und wenn er die Wahrheit über Bodenstein herausfinden will, gibt es für ihn nur einen Weg – ins Moor… 

Details
9
Seiten 272
Genre Krimi
Art Taschenbuch
Verlag Piper
ISBN 9783492247856
Preis 8,95 €

Hierbei handelt es sich um einen Krimi. Es ist der erste Band aus der Reihe um den Kommissar Hambrock.

Inhaltlich spielt die Geschichte größtenteils in dem Dorf Vennhues, auch wenn die Polizei selbst in Münster sitzt. Die Geschichte gefällt mir sehr gut. Es ist mal eine interessante Handlung einen alten Mordfall neu aufzurollen. Auch die Idee, dass es sich um ein Moor dreht finde ich sehr gut.

Spannung braucht es bei einem Krimi. Den hat das Buch auch. Dieser ist konstant, wenn auch nicht auf höchster Stufe. Die Geschichte tröpfelt zwar nicht vor sich hin, aber ständiges Herzrasen kommt man auch nicht. Ich fand es aber ausreichend und gut.

Auch die Personen im Buch gefallen mir gut. An Details wurde nicht gespart und es war immer wieder interessant neue Seiten an den Protagonisten kennenzulernen. Sei es der manchmal etwas grummelig wirkende Kommissar Hambrock. Oder der etwas über das Ziel hinausschießende Praktikant. Alle wirken irgendwie symphatisch und realitätsnah.

Diese Mischung sorgte für ein gutes Buch, dass ich auf jeden Fall zu Ende lesen wollte. Fesselnd – auf jeden Fall.

Das Ende war gut gewählt. Bis kurz vor Schluss war nicht ersichtlich, wie der Fall ausgehen würde, das hat mir gefallen, denn so bleibt die Spannung lange erhalten und das Buch langweilt einen nicht am Ende.

Das Cover fand ich zuerst ungewöhnlich, aber zu der ganzen Dorf-Geschichte rund um Vennhues passt es sehr gut. Qualitativ macht das Buch einiges her. Die Seiten sind dick und angerauht und liegen beim Lesen gut in der Hand. Auch Schriftart und Schriftgröße waren gut und man konnte lange lesen.

upFazit: Das Buch hat was. Der Einstieg war etwas holperig bei mir, aber das Weiterlesen hat sich gelohnt. Ein guter Krimi.

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