Martin hat gelesen: Das Eisrosenkind von Michael E. Vieten

Auch heute gibts noch ne Meinung zu einem Buch, muss ja mal abarbeiten.

Inhalt laut Buchrücken:

Ein kalter Morgen im März. Eine gefrorene Kinderleiche am Moselufer. Eisige Farinade verziert das kleine Gesicht. Ist das die achtjährige Rosalia, nach der die Trierer Kriminalpolizei verzweifelt sucht? Ist sie im Nachtfrost erfroren oder verbirgt sich ein noch viel schrecklicheres Geheimnis hinter der Schöhnheit des Grauens?

Details
Seiten 304
Genre Krimi
Art Taschenbuch
Verlag Abacus
ISBN 978–3- 86282-413-7 
Preis 12,90 €
Erst-VÖ 07.03.2016
Lese-Zeitraum 25.01.- 30.01.17

Für mich war es der 1. Krimi dieses Autors.

Ein erfrorenes Kind. Ein vermisstes Kind. Ist das erfrorene Kind das vermisste Kind Rosalia? Oder sind es 2 Fälle die Kommissarin Bernard und ihre Kollegen lösen müssen. Sie begeben sich auf Spurensuche und begegnen dabei recht ungewöhnlichen Menschen.

Zu einem Krimi gehört für mich viel Spannung. Die war hier in einem gewissen Maße auch da. Aber irgendwie doch zu wenig. Der Autor hat es bei mir nicht geschafft, die Spannung so hoch zu halten, dass mich der Krimi mitreißt. Das fehlte irgendwie.

Und ich glaube das Hauptproblem war hier die Kommissarin Bernard. Ich kam mit dieser Frau absolut nicht klar. Hatte mehrfach sogar das Gefühl, dass sie für diesen Job als Kommissarin gänzlich ungeeignet ist. Ihre Handlungen waren für mich oft nicht nachvollziehbar. Während in anderen Krimis die Kommissare versuchen in alle Richtungen zu denken – was mir auch logisch erscheint – hat sie sich nach kurzer Zeit auf jemanden eingeschossen und lässt partout nicht von der Person ab. Das wirkte auf mich alles andere als professionell und eher nervig als spannend.

Die Handlung spielt in Trier. Viel erfährt man aber nicht. Die meiste Zeit spielt im Kommissariat oder irgendwelchen Wohnungen. Diese sind wiederum sehr detailliert dargestellt. Teilweise schon ein paar Details zuviel.

Selbst das Ende konnte es dann nicht mehr richtig rausreißen. Es ging mit der Spannung zwar ein wenig nach oben, aber so richtig ein großes Finale war es nicht.

Das Buch ist in recht gute Kapitel aufgeteilt, die sich gut in einem Rutsch lesen lassen. Die Schriftgröße war sehr angenehm zu lesen und gut für die Augen. Der Schreibstil war mir ein wenig zu träge und definitiv nicht spannend genug.

Das Cover fand ich nicht so schön In einer Buchhandlung wäre ich wohl daran vorbeigelaufen. Es fehlt mir ein optisches Highlight, dass mich direkt anzieht und neugierig macht. Die Buchseiten waren aber von guter Qualität.

Fazit: Ich war sehr gespannt auf diesen Krimi. Leider nach dem Lesen sehr enttäuscht. Diese Einbahnstraßen-Ermittlung von Kommissarin Bernard und vor allem diese fehlende Spannung haben mich nicht überzeugt.  

Hinterlasse einen Kommentar

Ich freue mich über jeden Kommentar, also schreib mir doch etwas. Wenn du zum 1. Mal kommentierst, muss der Kommentar erst freigeschaltet werden!

Benachrichtige mich zu:
avatar
wpDiscuz
%d Bloggern gefällt das: