Martin hat gelesen: Bullenball von Stefan Holtkötter

Aus dem Piper-Verlag stammt dieses Taschenbuch mit einer Stärke von 320 Seiten. Es handelt sich um einen Münsterland-Krimi.

Inhaltlich beginnt alles mit dem Mord eines Sicherheitsmannes, der sich zum Veranstaltungsort des Bullenballs, einer großen Feier, unrechtmäßig Zutrittt verschafft. Dort wird er dann aufgefunden und die Polizei beginnt zu ermitteln. Parallel gibt es mehrere Amok-Drohungen gegen ein Gymnasium in Nottuln. Auch hier müssen die Kommissare ermitteln und überprüfen ob beide Fälle zusammen hängen.

Inhaltlich klingt es sehr verworren. Es wird allerdings langsam im Buch aufgebaut. Das war auch für mich ein gewisses Einstiegsproblem, denn bis überhaupt das Opfer gefunden wurde, vergingen so einige Seiten. Dadurch kam es für mich etwas langsam in Fahrt und die ersten Seiten zogen sich sehr dahin. Das änderte sich etwa ab Seite 70, denn dann wurde die Spannung und auch das Tempo spürbar angehoben und es entwickelte sich zu einem Krimi, der für mich spannend und fesselnd war.

Möglicherweise lag es auch an den Charakteren, denn bis ich vor allem mit den beiden Kommissaren warm wurde, verging etwas Zeit. Sie wurde gut beschrieben, aber irgendwie fehlte mir zu Beginn doch der Zugang, was sich aber ebenfalls im Verlauf des Lesens geändert hat.

Das Ende dagegen kann man nur als gelungen beschreiben, wenn nicht: Genial. Es war extrem spannend und mitreißend – das Buch aus der Hand zu legen war hier absolut nicht möglich. Hier kann man den Autor wirklich loben.

upFazit: Der Daumen zeigt nach oben, auch wenn der Einstieg etwas schwierig war, so kann ich im Ganzen betrachtet doch von einem wirklich spannenden und interessanten Fall berichten. Man muss möglicherweise dem Buch etwas länger die Chance geben und wird dann auch mit einer packenden und interessanten Story belohnt.

Ich lese sehr gerne. Häkele Kuscheltiere und mehr. Außerdem stricke ich gerne Socken.
Ich bin gerne im Zoo unterwegs und bastele mit Begeisterung an meinen Websites.

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