Martin hat gelesen: Angeklagt von Robert Glinski

Guten Abend. Zur Zeit bin ich irgendwie leicht durcheinander und komme zeitlich vorne und hinten nicht hin. Trotzdem gibts noch nen Beitrag. ^^

Inhalt laut Buchrücken:

Warum hat der unbescholtene Familienvater seinen Untermieter erschlagen? Ist die junge Frau wirklich vergewaltigt worden, oder hat sie etwas zu verbergen? Wieso hat der verliebte Mann seine hochschwangere Freundin erstochen?
In zehn von ihm verhandelten Fällen beschreibt Richter Robert Glinski Motive und Umstände, die gewöhnliche Menschen zu Schwerverbrechern machen. Ein spannender Einblick in die Urteilsfindung der Justiz.

Details
Seiten 256
Genre Biografisch
Art Taschenbuch
Verlag Ullstein
ISBN 9783548374178
Preis 8,99 €
Erst-VÖ 16.09.2011
Lese-Zeitraum 24.03.- 25.03.17

Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen. Ob es sich lohnt? Schauen wir mal.

Robert Glinski ist Richter und beschreibt hier 10 Fälle, die er als Richter selbst verhandelt hat.

Und trotzdem kommt die Spannung nur teils auf. Es ist nicht so, dass die Fälle langweilig sind, aber es fehlt der gewisse Schwung, der das ganze gut rüber bringt. Ich finde das es sich teilweise wie Gesetztes-Texte liest und weniger wie Erinnerungen an diese Fälle. Dadurch stockt dann teils der Lesefluss ein wenig.

Insgesamt bleiben alle beteiligten Figuren eher farblos. Das ist sicherlich der Tatsache geschuldet, dass die Fälle zusammengefasst wurden. Aber trotzdem wären ein paar mehr Informationen vielleicht hilfreich gewesen.

Ein Ende in dem Sinne gibt es ja nicht. Jeder „Fall“ endet mit dem Urteil, dass der Richter gesprochen hat. Ob man damit übereinstimmt ist immer eine andere Frage.

Jedes Kapitel ist eine Verhandlung bzw. ein Fall. Das war als Aufteilung gut gewählt.  Die Schrift war sehr gut, die Augen ermüden hier nicht.  Der Schreibstil kam bei mir nicht an. Es wirkte träge und sehr trocken, wie oben geschrieben, als ob man Gesetzes-Texte liest. Schade.

Das Cover zeigt den Richter mit rotem Hintergrund. Schlicht halt. Die Papierqualität geht in Ordnung.

Fazit: Ich denke mit etwas mehr Schwung und dem nicht ganz so trockenen Schreibstil hätte das Buch mir noch besser gefallen können, so reicht es nur für den seitlichen Daumen.

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