Buchrezension – ReRead: Delete

So heute ist Dienstag. Ich habe den 1. von 2 Zahnarzt-Terminen hinter mir. Bin nun kaputt. Daher fix die Rezension von Delete für euch.

Inhalt laut Buchumschlag
Vier Studenten werden vermisst. Sie alle haben dasselbe Online-Computerspiel gespielt – und offenbar die reale Welt, in der sie leben, für eine Simulation gehalten. Während Hauptkommissar Eisenberg noch rätselt, ob überhaupt ein Verbrechen vorliegt, verschwindet eine weitere junge Frau spurlos. Gemeinsam mit seiner >>Sonderermittlungsgruppe Internet<< beginnt Eisenberg zu recherchieren. Hat ein Serienkiller fünf Menschen auf dem Gewissen? Oder ist das ganze bloß ein perfider Scherz? Doch bald gerät Eisenberg selbst in ein grausames Spiel mit der Realität…


Details
Cover Delete

Delete von Karl Olsberg

Autor Karl Olsberg
Titel Delete
Serie Einzelband
Seiten 464
Genre Thriller
Art Taschenbuch
Verlag Berlin Verlag[Link]
ISBN 978-3-8333-0939-7
Preis 9,99 €

 1. Die Handlung

World of Wizardry. Ein Online-Rollenspiel, wie man sie mittlerweile oft findet. Doch irgendwas stimmt bei diesem Spiel nicht. 4 Spieler sind spurlos verschwunden. Und das während sie das Spiel gespielt haben. Das letzte Lebenszeichen? Eine Äußerung die vermuten lässt, dass sie die Welt nicht für echt halten. Mina Hinrichsen findet diesen Zusammenhang heraus und meldet ihn der Polizei. Dann verschwindet auch sie spurlos und hinterlässt eine dieser kryptischen Nachrichten.

Das Buch hat bereits zu Beginn eine gute Spannung. Diese steigert sich im Verlauf schon, es ist aber zwischendrin auch mal etwas ruhiger. Es bewegt sich in einem guten Rahmen, aber es hätte ruhig noch etwas dramatischer sein können. Zum Ende hin, nach das Buch dann aber ordentlich an Fahrt auf.

So sorgte die dann gestiegene Spannung am Ende auch für einen interessanten Abschluss. Es wurden einige Gedankengänge aufgelöst. Trotzdem hat es mich beim 2. Lesen nicht so zufriedengestellt. Das eine Frage offen geblieben ist, hat mich diesmal gestört.

2. Die Protagonisten

Mina Hinrichsen und Kommissar Adam Eisenberg sind die Hauptcharaktere des Buches.

Mina Hinrichsen ist Studenten. Sie spielt World of Wizardry. Bei einem Raid (Kampf) geschieht es plötzlich das ihr Kommilitone Thomas eine kryptische Äußerung von sich gibt und dann nicht mehr reagiert. Durch ihre Nachforschungen in der Welt des Spiels und im echten Leben findet sie heraus, das es etwas nicht stimmt und informiert die Polizei. Auf mich wirkte sie als Person sehr undurchsichtig und das während des gesamten Buches. Teils war sie stark und selbstbewusst, dann wieder weinerlich und zurückgezogen. Ich konnte sie schlecht einschätzen und hatte dadurch gewisse Probleme mit ihr.

Adam Eisenberg ist ein Polizist alter Schule, der sich nach Berlin zu der Sonderermittlungsgruppe Internet versetzen lässt. Er hat eine ruhige und durchdachte Art zu ermitteln, kann aber gut mit den neuen Möglichkeiten umgehen, die ihm sein Team bietet. Er war mir durchweg sympathisch. Er ist nicht der typische Polizist, der viel durchgemacht hat und mit Leben und Arbeit nicht mehr zufrieden ist. Er hat gelernt damit umzugehen, was ich immer angenehmer empfinde.

3. Die Handlungsorte

Die Handlung spielt in Berlin, Hamburg und natürlich im Spiel World of Wizardry.

Sowohl Hamburg, als auch Berlin sind gut dargestellt. Man kann sich Handlungsorte, gerade auch die Büroräume usw. gut vorstellen.

Die Welt von World of Wizardry kam mir da gegen etwas zu kurz. Hier hätte ich mir mehr Details gewünscht um in diese Welt eintauchen zu können. Ein wenig mehr hätte dem Buch und meiner Meinung nach auch der Handlung gut getan.

4. Sonstiges

Die Kapitel waren teils sehr kurz ( 2-3 Seiten); teils auch ein wenig länger. Insgesamt aber alle angenehm groß und gut zu beenden. Schriftart und Schriftgröße waren bei diesem Buch sehr gut und augenschonend, wer hier länger am Stück liest, dürfte keine Probleme haben. Das Cover ist mir damals gar nicht so aufgefallen. Auch wenn das rote Delete natürlich auffällt. Den Hund im Hintergrund kann ich nicht zuordnen. Irgendwie passt er nicht ins Bild. Auch hier war mir das Papier eine Spur zu dünn. Die Buchstaben scheinen durch. Schade.

5. Das Fazit

Ich habe das Buch nun zum 2. oder sogar 3. Mal gelesen. Während ich beim allerersten Mal noch total begeistert war hat sich das nun etwas gelegt und mir sind diesmal ein paar kleinere Punkte aufgefallen die nicht perfekt für mich waren. Insgesamt kann ich die Handlung, vor allem da das Thema ja immer noch aktuell ist, weiterhin empfehlen.


Links:

Berlin Verlag – Verlagsseite

Ich lese sehr gerne. Häkele Kuscheltiere und mehr. Außerdem stricke ich gerne Socken.
Ich bin gerne im Zoo unterwegs und bastele mit Begeisterung an meinen Websites.

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