Buchrezension – ReRead: 110 Ein Bulle hört zu

Da bin ich wieder. Ich bin recht zuversichtlich nun wieder regelmäßiger bloggen zu können. Also wollen wir das doch direkt mal in die Tat umsetzen. Heute geht es um einen Re-Read: 110 Ein Bulle hört zu. Ich habe es schon einmal gelesen, wollte aber nun nochmal die Geschichten aufleben lassen.

Fast vergessen: Vielen Dank für eure tollen Starter. Ich habe alle gelesen, wenn auch nicht kommentiert!

Also los gehts:

Inhalt laut Buchumschlag
Ein Freigänger erschlägt seine Frau mit einer Axt, eine verzweifelte Mutter sucht Rat in Erziehungsfragen, ein Yacht-Besitzer empört sich, weil er auf dem Landwehrkanal >>geblitzt<< wurde: Wenn Cid Jonas Gutenrath Notrufe entgegennimmt, kommt er den Menschen sehr nahe. Ob er eine Frau zum Weiterleben überredet oder einen kleinen Jungen tröstet – Gutenrath begegnet ihnen allen auf seine ganz persönliche, faszinierende Art.


Details
Buch Cover 110 Ein Bulle hört zu

110 Ein Bulle hört zu

Autor Cid Jonas Gutenrath
Titel 110 Ein Bulle hört zu
Seiten 384
Genre Biografisch
Art Taschenbuch
Verlag Ullstein[Link]
ISBN 978-3-86493-001-0
Preis 14,99 €

 1. Die Handlung

Das Buch ist eine Zusammenstellung von verschiedenen Anrufen bei der Berliner Notruf-Nummer. Für diese ist Cid Jonas Gutenrath tätig. Dabei kommen ganz unterschiedliche Geschichten zustande. Mal sind sie amüsant und witzig, manche nachdenklich und einige sogar traurig. Außerdem werden diese >>Anrufe<< immer wieder von privaten Details aus dem Leben des Autors unterstützt.

Auch wenn es sich um eine Form der Sammlung handelt, hat mich das Buch auch beim erneuten Lesen wieder gepackt. Diese Geschichten gehen einem ans Herz und so zeigen einen ganz anderen Blick. Die Meinung über die Polizei wird sich durch dieses Buch bei einigen ändern.

Es war ein wirklich schönes Ende. Nicht mal das es eine ganz außergewöhnliche Geschichte war. Nein es war eher die persönlichen Worte von Gutenrath, die mir gefallen haben und mich sehr nachdenklich gemacht haben.

2. Die Protagonisten

Wenn es eine Hauptfigur gibt, dann den Autor. Logisch.

Ich finde er ist nicht der typische Polizist. Er schreibt es selbst auch und er hat Recht. Jeder von uns hat gewisse Vorstellungen von Polizisten aber die sind hinfällig. Cid Jonas Gutenrath ist anders, er geht anders an Probleme heran und nimmt sich Zeit, wo es nötig ist. Er wirkt dadurch extrem sympathisch.

3. Die Handlungsorte

Alles worüber geschrieben wird findet in Berlin statt. Dabei werden aber kaum Details verwendet. Aber das ist absolut nicht notwendig. Hier geht es schlicht um den Inhalt der Gespräche. Details zu Handlungsorten würden hier nur ablenken.

4. Sonstiges

Die Kapitel sind aufgeteilt in die einzelnen Geschichten. Alle angenehm kurz und gut zu Ende zu lesen. Schriftgröße und auch Schriftart haben mir gut gefallen. Langes lesen klappt hier ohne Probleme. Das Cover ist passend. Es zeigt den Autor mit Headset und Polizei-Oberteil. Ich finde ein besseres Bild geht nicht. Was die Qualität der Buchseiten angeht, so bin ich sehr zufrieden. Das Papier ist ausreichend dick, die Buchstaben der Rückseite scheinen nicht durch.

5. Das Fazit

Dieses Buch habe ich nun zum 2. Mal [Link] gelesen. Auch diesmal hat es mich fasziniert. Wer mal einen anderen Blick auf Polizei und deren Arbeit haben möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.


Links:

Ullstein – Verlagsseite

Buchrezension: 110 – Ein Bulle hört zu von CID Jonas Gutenrath (1. Rezension)

Buchrezension: 110 – Ein Bulle bleibt dran von CID Jonas Gutenrath (Nachfolgeband)

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