Buchrezension: Nachtsonne Im Zeichen der Zukunft

Ach ja, der Herbst ist da, zumindest hier bei uns nun richtig. Aber auch dieses Wetter kann man genießen. Am besten auf der Couch mit einem guten Buch. Heute gibt es passend dazu eine Rezension:

Inhalt laut Buchumschlag

Für die Division hat sich die Lage zugespitzt. Die Chancen, dem Souverän und seiner heimtückischen Regierung das Handwerk zu legen, stehen schlecht. Vor allem die ominöse Gruppe der „Grauen“ macht es Nove und ihren Freunden schwer.
Was sind das für Menschen und woher kommen sie? Und dann muss Nova auch noch feststellen, das Joaquim nicht immer ehrlich zu ihr gewesen ist.
Wie sich das auf die beiden und am Ende sogar auf das Schicksal der Division auswirkt, beschreibt das aufregende Finale der dreiteiligen Dystopie.


Details
Cover Nachtsonne 3

Nachtsonne Im Zeichen der Zukunft

Autor Laura Newman
Titel Nachtsonne Im Zeichen der Zukunft
Serie Nachtsonne-Trilogie – Band 3
Seiten 296
Genre Dystopie
Art Taschenbuch
Verlag Books on Demand[Link]
ISBN 978-3-738-62609-4
Preis 9,99 €

 1. Die Handlung

Die Blauen und die Gelben waren Nova bekannt. Nun die Grauen. Wer sind sie? Auf welcher Seite stehen sie? Und warum verschwindet Jo immer wieder heimlich? Fragen über Fragen für Nova. Kann sie alle Antworten finden und wird sie den Souverän das Handwerk legen können?

Band 3 ist nun das große Finale. Ich war gespannt, wie die Geschichte ausgehen wird. Happy End oder nicht? Auf jeden Fall wusste mich Band 3 ebenso wie Band 1 [Link] und Band 2 [Link] zu fesseln. Die Spannung erreichte für mich nochmal eine Stufe mehr und war einfach passend zum Finale.

Das Ende war fantastisch geschrieben. Selbst wenn ich 1-2 Punkte so erwartet habe, so wusste mich die Umsetzung doch zu überzeugen. Für mich blieb eine Frage ungeklärt. Diese lässt aber den Raum eigene Spekulationen. Und während ich sonst gerne alles genau wissen möchte, fand ich diese Ungewissheit irgendwie passend. Auch wenn ich es mir selbst kaum erklären kann.

2. Die Protagonisten

Natürlich bleiben auch in Band 3 Nova und Jo die wichtigsten Personen.

Nova hat es in diesem Buch nicht leicht. So viele Dinge prasseln auf sie ein. Ich hatte mehrfach die Befürchtung dass sie damit nicht klarkommt. Aber es hat sich gezeigt, dass sie sehr erwachsen geworden ist über den Verlauf der Reihe. Man merkte, dass sie sich immer weiter entwickelt hat.

Jo hat mich – wie Nova und die anderen – zwischenzeitlich im Ungewissen gelassen. Ich fand es aber klasse, dass die Autorin die Ungewissheit der Division auf den Leser übertragen hat. So kam es, dass einem Jo zwischendrin etwas seltsam vorkam. Man war sich nicht mehr sicher, ob er noch auf der richtigen Seite steht.

Auch hier lernt man neue Seiten an den beiden kennen. Vor allem Jo zeigt sich nochmals anders und man fragt sich warum. Die Charaktere haben sich klasse entwickelt und es war spannend diesem Weg zu folgen.

3. Die Handlungsorte

Auch hier wird noch mal die sprichwörtliche Schippe obendrauf gesetzt.

Feuerland, HUBs, CutOut und nun das Central und die Werft.

Das Feuerland war mir nach 2 Bänden wirklich vertraut. Und doch gab es immer nochmal etwas zu entdecken, wenn auch weniger als zu Beginn.

Die HUBs treten weiter in den Hintergrund. Was aber nach all den Geschehnissen wirklich nur richtig war.

Weiterhin eine wichtige Rolle spielt der CutOut. Auch hier konnte ich nochmals neue Details entdecken, die mir bisher nicht bekannt waren, wenn auch weniger als vorher.

Neu waren das Central, der Sitz der Regierung. Ein komisches Teil das für mich wie ein Unterwasser-HUB klang. Es war gut beschrieben aber irgendwie fehlte mir die Fantasie dafür.

Die Werft konnte ich mir samt der Lager gut vorstellen, auch wenn die Situation vor Ort mich doch mitgenommen hat.

4. Sonstiges

Die Schriftstellerin ist dem System der kurzen bis normal langen Kapitel mit Überschrift treu geblieben. Ich mag diese Art sehr. Schriftgröße und Schriftart waren ebenfalls identisch und gut zu lesen. Band 1 in Gelb, Band 2 in Blau und nun ein rot-oranges Cover. Wieder sehr passend und eine tolle Farbe für das Finale. Und auch beim Papier gibt es wie schon vorher nichts zu meckern.

5. Das Fazit

Was für ein Finale. Irgendwie bin ich zwar etwas betrübt das diese Trilogie ein Ende hat. Aber es war eine tolle Reise durch das Feuerland. Diese Trilogie hat sich den Platz in meinem Regal mit toller Handlung, tollen Figuren und viel Spannung redlich verdient.


Links:

Books on Demand – Verlagsseite

Martins Minds – Rezension Nachtsonne Flucht ins Feuerland

Martins Minds – Rezension Nachtsonne Der Weg des Widerstands

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