Buchrezension: Nachtsonne Flucht ins Feuerland

Ich habe einiges schon geschafft heute. Nun werde ich mich ein wenig entspannen und den Tag ruhig ausklingen lassen. Heute zeige ich euch noch meine Rezension zu Nachtsonne Flucht ins Feuerland. Dem ersten Band der Trilogie.

Inhalt laut Buchumschlag
Ein Leben unter der Erde. Für Nova bedeutet dies Alltag. Sie gehört zu den letzten Überlebenden unserer Welt. Doch das Schicksal hält mehr für sie bereit als ein Leben im HUB.

Unfreiwillig überschreitet sie die Grenzen ihrer Realität und wagt sich, gemeinsam mit ihren Freunden, auf unbekanntes Terrain. Dabei stößt sie nicht nur auf eine grauenvolle Wahrheit, sondern auch auf faszinierende, ja beihnahe magische, Tatsachen und natürlich auf diesen einen Menschen, der ihr Leben verändern wird…


Details
Cover Nachtsonne 1

Nachtsonne Flucht ins Feuerland

Autor Laura Newman
Titel Nachtsonne Flucht ins Feuerland
Serie Nachtsonne-Trilogie – Band 1
Seiten 304
Genre Dystopie
Art Taschenbuch
Verlag Books on Demand[Link]
ISBN 978-3-738-62712-1
Preis 9,99 €

 1. Die Handlung

Nova lebt unter der Erde. Die Sonne scheint wesentlich stärker auf die Erde, sodass tagsüber Temperaturen um die 50 Grad keine Seltenheit sind. Die Menschen leben in HUBs unterirdischen riesigen Bunkern. Und alle glauben, ihr HUB ist der Einzige und sie selbst sind die einzigen Überlebenden auf der Welt. Doch stimmt das? Nova findet mehr heraus, als ihr gut tut und begibt sich auf eine spannende Reise.

Ich liebe Dystopien. Und auch diese hat mich allein von der Handlung sofort mitgerissen. Die Idee, dass die Sonne zu stark scheint und dadurch ein Leben an der Erdoberfläche nicht mehr möglich ist, hatte ich bisher noch nicht.
Es ist aber eine gute Handlung in Band 1 der Trilogie. Spannung ist ab der ersten Seite vorhanden und auch konstant im Buch zu finden. Mich hat das Buch sogar während einer Leseflaute gefesselt, sodass ich fast täglich danach gegriffen habe. Das schafft wahrlich nicht jedes Buch.

Der erste Band endet natürlich mit einem Cliffhanger. Bevor der aber kommt geht es hoch her am Ende und die Spannung erreicht einen wirklich guten Höhepunkt.

2. Die Protagonisten

Ich sehe in diesem ersten Band 2 Leute als Hauptfiguren. Natürlich Nova und dann noch Joaquim, genannt Jo.

Nova wirkte anfangs etwas unbeholfen und einfach auf mich. Sie kam mit der neuen Situation nicht klar und vor allem mit den Dingen, die sie erfahren hat. Aber sie entwickelt sich weiter. Sie lernt dazu und man merkt, dass sie stärker wird. In diesem Buch macht sie eine wirklich große Entwicklung durch, die man sehr gut verfolgen kann. Sie kommt aus dem sogenannten gelben HUB.

Joaquim, ein junger Mann, ist die 2. Hauptfigur. Es wird schwer etwas über ihn zu schreiben ohne zu viel zu spoilern. Nova und ihre Freunde begegnen ihm und er hilft ihnen in einer schwierigen Situation weiter. Er wirkte von Anfang an sehr ruhig, nachdenklich und vor allem souverän auf mich. Er behielt generell die Ruhe und ließ sich nicht unterkriegen. Eine – wie ich finde – starke Persönlichkeit.

Beide Charaktere wirkten mit ihrer doch eigenen Art auf mich sehr sympathisch, was dafür sorgte, dass ich wissen wollte, wie es weitergeht.

3. Die Handlungsorte

Die Handlung spielt im Feuerland.

Feuerland weil alles nur noch Wüste ist und extrem trocken. Im Feuerland steht der HUB. Natürlich im Untergrund wie ein Bunker. Ein interessantes Konstrukt was sich die Autorin da ausgedacht hat. Dabei hat sie aber viel Wert auf Details gelegt. Es war sehr oft so, als würde man selbst durch den HUB gehen und alles vor seinem inneren Auge sehen.
Auch das was sie über das Feuerland an sich schreibt. Wirkt sehr detailverliebt.

Für mich war Kopfkino hier garantiert.

4. Sonstiges

Das Buch besteht aus normalen und teils kurzen Kapiteln. Jedes der Kapitel trägt eine eigene Überschrift die schon gut darstellt, worum es sich drehen wird. Schriftart und Schriftgröße haben mir gut gefallen. Ich konnte durchaus länger lesen ohne das meine Augen ermüdeten.Das Cover finde ich sehr passend. Die Figur die dargestellt ist, soll Nova darstellen, nehme ich an. Die Papierqualität ist gut gewählt und geht in Ordnung.

5. Das Fazit

Die Handlung war mal etwas anderes. Die Sonne als „das Böse“ ist eine willkommene Abwechslung. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Die Detailverliebtheit der Autorin fand ich richtig gut für dieses Buch, ich konnte sehr gut abtauchen. Dieses Buch hat es verdient in meinem Bücherregal zu bleiben!


Links:

Books on Demand – Verlagsseite

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