Buchrezension: Magic Cleaning

Guten Morgen zusammen. Viel steht heute auf dem Plan. Einkaufen, Müll zum Recyclinghof fahren, Schreibtische umräumen usw. Da ich nicht weiß wann wir fertig sind und ich gerade noch ein paar Minuten Ruhe habe. Poste ich heute mal zeitig. Es geht um ein Buch das mir sehr geholfen hat. Wer sich wirklich darauf einlässt, der kann viel verändern. Nun trinke ich noch meinen Kaffee und genieße ein paar Minuten Ruhe. Und denkt an den Elefanten der zum Tausch bereit steht! Nun geht es aber los mit: Magic Cleaning:

Inhalt laut Buchumschlag

Das TIME Magazine zählt Marie Kondo zu den 100 einflussreichsten Menschen auf der Welt!
Vereinfachen Sie Ihr Leben!Kaum jemandem macht es Spaß, aufzuräumen und sich von Dingen zu trennen. Die meisten von uns haben einfach nie gelernt, wirklich Ordnung zu halten. Denn auch beim Aufräumen gibt es den berühmten Jo-Jo-Effekt. Doch mit Marie Kondos bahnbrechender Methode, die auf wenigen simplen Grundsätzen beruht und dabei höchst effektiv ist, wird die Beschäftigung mit dem Gerümpel des Alltags schon mal zu einem Fest. Und die Auswirkungen, die «Magic Cleaning» tatsächlich auf unser Denken und unsere Persönlichkeit hat, sind noch viel erstaunlicher. Der Generalangriff auf das alltägliche Chaos macht uns zu selbstbewussten, zufriedenen, ausgeglichenen Menschen.


Details
Magic Cleaning Cover

Magic Cleaning

Autor Marie Kondo
Titel Mafic Cleaning
Serie Magic Cleaning Reihe – Band 1
Seiten 224
Genre Ratgeber
Art E-Book
Verlag Rowohlt Ebook[Link]
ISBN 978-3-644-49101-4
Preis 9,99 €

 1. Der Inhalt

Aufräumen kann Spaß machen! Als ich das las, konnte ich es nicht glauben. Aber Marie Kondo  behauptet, dass es mit ihrer KonMarie-Methode einfach sein soll das Haus bzw. die Wohnung zu entrümpeln und dabei noch Spaß zu haben.

Es soll einfach sein, sich von Dingen zu trennen und nur das zu behalten, was wirklich zählt. Ich gebe zu die Skepsis hatte lange Zeit die Oberhand.

2. Der Aufbau

Das Buch gefällt mir Aufbau sehr gut. Marie Kondo geht das Thema Aufräumen sehr strukturiert an und baut den Leser während des Lesens gut auf, sodass er danach durchstarten kann.

Auch die Reihenfolge, wie man richtig aufräumt wird gut aufgeführt, damit es dann auch wirklich klappen soll.

Da die Autorin als professionelle Aufräumerin tätig ist, untermalt sie alle Bereiche mit Beispielen aus ihrem Arbeitsalltag. Vor allem die Ergebnisse die ihre Klienten und Klientinnen gemacht haben spornen den Leser direkt an selbst zu starten.

Hier ein Rat in eigener Sache: Erst auslesen, dann anfangen!

3. Die Umsetzung

Der beste Ratgeber nützt nichts, wenn man entsprechende Dinge nicht umsetzt bzw. umsetzen kann. Gelingt es also der KonMarie-Methode meine Wohnung zu entrümpeln?

Gleich als erstes die Antwort bevor ich hier ins Detail gehe: Ja, das tut es.

Schon während des Lesens war ich fasziniert, wie simpel diese Methode ist. Sicherlich war ich skeptisch ob das alles so funktionieren kann. Aber ich gab dem ganzen Projekt die Chance mich zu überzeugen. Ich hielt mich an die Reihenfolge und fing als erstes an meinen Kleiderschrank auszumisten.
Als dieser dann fertig war, bekam ich einen „Schock“ was dort drin hauste, was ich nie wieder brauchte. Aber es machten sich 2 weitere Dinge bemerkbar. Ich fühlte mich befreit, von einer Last, die ich anscheinend unbewusst mit mir herumschleppte und ich bekam Spaß daran Schränke auszuräumen.

Auch im Verlauf, bei weiteren Schränken, Regalen, Kisten usw. hielt ich mich strickt ans System und es führt zum Erfolg. Meine bessere Hälfte machte mit und schon ging es rund. Wir trennten uns von immer mehr Dingen die nie angeschaut hat aber aus irgendwelchen – teils blödsinnigen Gründen – behalten hat.

Innerhalb eines Monats haben wir nun die komplette Wohnung entrümpelt. Wir konnten 2 große Schränke, einen 1 Hängeschrank und 1 Regal (alles schon älter) abbauen, da wir den Platz nicht mehr brauchten. Wir haben so viele Sachen entsorgt und weggegeben, dass wir derzeit vor der Frage stehen: Warum haben wir das aufgehoben, warum damit belastet?

Für uns war das KonMarie-Prinzip ein Glücksgriff. Vor allem da es auch lehrt, wie man nicht wieder unnötiges Zeug anhäuft. Denn auch hier habe ich für mich schon festgestellt, dass ich Dinge nicht mehr unüberlegt kaufe, sondern erst genau darüber nachdenke ob ich es wirklich brauche.

4. Sonstiges

Die Kapitelgröße waren angenehm groß. Die Schriftgröße ist bei einem Ebook ja relativ, da man sie einstellen kann. Das Cover hat mir gut gefallen. Es ist wie ein Fingerzeig, was möglich ist.

5. Das Fazit

Wer gerne Platz schaffen will. Wer meint er hat zu viel. Oder wer sich nicht mehr wohl fühlt in seiner Wohnung/ seinem Haus. Der sollte es mit dieser Methode zumindest versuchen. Die Umsetzung ist simpel und wer sich von den ersten Sachen trennt, der merkt, wie gut es ihm tut.


Links:

Rowohlt Ebook – Verlagsseite

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2 Kommentare auf "Buchrezension: Magic Cleaning"

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Anni
Besucher
Vielen Dank für deine Rezension, Martin. Ich habe das Buch auch gelesen, war direkt nach dem Lesen sehr motiviert und habe auch sehr vieles ausgekruschtelt und entsorgt. Leider noch nicht genug, es gibt noch einige Schränke, Schubladen, oder einfach auch vollgestellte Ecken/Bodenflächen (Kisten, Körbe und Co.), die dringend entrümpelt gehören… Dein erster Satz unter Punkt 3 hat sofort mein schlechtes Gewissen geweckt: „Der beste Ratgeber nützt nichts, wenn man entsprechende Dinge nicht umsetzt.“ Ja, ich weiß, ich muss da endlich wieder ran. So meine Antwort darauf und ich hoffe, ich kann mich bald wieder mehr aufraffen, das Umsetzen auch umzusetzen!… Weiterlesen »
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