Buchrezension: Ikarus

Mahlzeit zusammen, auch heute habe ich wieder einen Beitrag für euch. Es gibt eine Buchrezension. Während das Wetter grau, trübe und recht nass, aber irgendwie stickig ist, mache ich es mir drinnen gemütlich. Mit Spielen und Serie gucken. Aber los gehts mit der Buchrezension:

Das Buch der heutigen Buchrezension habe ich euch bereits im Leseausblick vorgestellt.

Inhalt laut Buchumschlag
Der Planet Tayfun ist eine der siebzehn von Menschen besiedelten Welten, die zur sogenannten Independenz gehören. Doch die Menschen sind alles andere als frei – sie leben unter ständiger Beobachtung der Regulatoren, einer mächtigen außerirdischen Spezies. Um Tayfun vom Joch der Regulatoren zu befreien, entwickelt der Regierungsrat Takeder ein Geheimprojekt namens >>Ikarus<<. Doch dann wird Takeder ermordet, und ide Jagt nach >>Ikarus<< beginnt…

Details
Buch Ikarus

Ikarus

Autor Andreas Brandhorst
Titel Ikarus
Seiten 576
Genre Sci-Fi
Art Taschenbuch
Verlag Heyne
ISBN 978-3-453-31545-7
Preis 14,99 €

 1. Die Handlung

Die Handlung klingt gut. Aufgrund des Buchumschlags soll es ja vorrangig um das Projekt >>Ikarus<< gehen. Davon war auf den ersten Seiten aber praktisch nie die Rede. Stattdessen drehte sich alles nur um Takeder bzw. um das, was nach seinem Tod von ihm übrig war. Viel spielte sich in Gedanken zu seiner Vergangenheit ab, jedoch war auch das nicht mit Ikarus verbunden. Dementsprechend blieb ich nach über 80 Seiten mehr verwirrt in dem Buch zurück, als das ich irgendetwas über die Handlung in Erfahrung bringen konnte.
Auch die Tatsache das Takeder nur als ein Abbild seiner selbst dort >>wandelt<< ist nicht unbedingt positiv zu bewerten. Für mich war es dadurch schlicht unmöglich mich irgendwie mit dieser Person anzufreunden. Sympathie kam erst gar nicht auf.

Nun hatte ich dementsprechend auf Spannung gehofft bei diesem Buch. Aber irgendwie wollte die Spannung nicht aufkommen. Stattdessen hatte ich ein ständig das Gefühl, dass die Geschichte träge vor sich in läuft. Mir fehlte irgendwie der Nervenkitzel oder überraschende Wendungen.

Ich habe das Buch abgebrochen. Daher kann ich nichts zum Ende des Buches sagen.

2. Die Protagonisten

Die Hauptfigur in diesem Buch war, auf den ersten Seiten, Takeder bzw. dessen Abbild auf Tayfun. Auch Kopiat genannt.

Mir war Takeder als Person an sich schon recht unsympathisch, was für eine Hauptfigur immer nicht gerade sinnvoll ist. Das er dann auch noch dieser Kopiat war, machte es nicht besser. Er wirkte irgendwie deplaziert und ich konnte absolut nicht nachvollziehen, was er mit der Handlung zu tun hat.

3. Die Handlungsorte

Der Autor hat die Handlungsorte gut beschrieben. Sei es die Wohnung, in der Takeder mit seiner Frau gelebt hat. Den Verhandlungsraum, in dem er die Aufgabe bekam seinen Mörder zu finden war ebenfalls gut dargestellt. Allerdings fehlte mir halt der Zusammenhang zu dem Projekt >>Ikarus<<, sodass es schwierig war, diese Orte auf sich wirken zu lassen.

4. Sonstiges

Die Kapitel waren angenehm groß und gut aufgeteilt. Schriftart und Schriftgröße fand ich für die Augen äußerst angenehm und gut zum Lesen. Das Cover hat mir damals in einem Werbeflyer gut gefallen und genau dadurch bin ich auch auf das Buch aufmerksam geworden. Das Buch hatte eine ordentliche Dicke. Das Papier war entsprechend dick und von der Qualität sehr gut.

5. Das Fazit

Smilie traurig

Ich war leider sehr enttäuscht von diesem Buch. Irgendwie habe ich eine andere Handlung erwartet. Mir fehlte die Spannung und vor allem der Bezug zum Projekt >>Ikarus<<, stattdessen bezog sich die Handlung fast ausschließlich auf diese Mördersuche. Aber auch dies war für mich einfach zu fade geschrieben.

Ich lese sehr gerne. Häkele Kuscheltiere und mehr. Außerdem stricke ich gerne Socken.
Ich bin gerne im Zoo unterwegs und bastele mit Begeisterung an meinen Websites.

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