Buchrezension: Geheimzutat Liebe

Gestern habe ich wieder viele tolle Montagsstarter gelesen. Danke dafür. Heute nun habe ich mich für eine Rezension entschieden. Das Buch habe ich schon länger ausgelesen, hab aber irgendwie nie Zeit gehabt die Rezension zu schreiben, jetzt aber:

Inhalt laut Buchumschlag

Andrew Knight ist neuer Stern am Bostoner Gastrohimmel – doch mittlerweile total ausgebrannt. Beim spontanen Kurzurlaub in Maine trifft er auf Brooke Day, die den lokalen kulinarischen Geheimtipp leitet und nicht ahnt, wer sich da bei ihr einquartiert. Gemeinsam machen sie aus dem Geheimtipp eine In-Location, und Andrew hat zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch kann Brooke ihm verzeihen, dass er ihr nicht die Wahrheit gesagt hat?


Details
Buch Geheimzutat Liebe

Buch Geheimzutat Liebe

Autor Poppy J. Anderson
Titel Geheimzutat Liebe
Serie Taste of Love-Reihe Band 1
Seiten 384
Genre Liebesroman
Art Paperback
Verlag Lübbe[Link]
ISBN 978-3-404-17468-3
Preis 12,90 €

 1. Die Handlung

Andrew Knight ist ein richtig guter Koch. Er hat viel erreicht und in Boston ein tolles Restaurant. Doch die Arbeit macht ihm keinen Spaß mehr. Also setzt er sich in sein Auto und fährt nach Maine. Abschalten, pausieren. Durch ein gefährliches Fahrmanöver lernt er Brooke Day kennen. Im Crab Inn kann Andrew übernachten und lernt dabei gleich die faszinierende Küche von Brooke kennen.

Es ist ein Liebesroman. Der erste an den ich mich nach längerer Pause herangetraut habe. Die Handlung hat mir gut gefallen, es war nicht zu kitschig, sondern einfach eine gute Story. Mir hat vor allem gefallen, dass sich vieles um das Thema Kochen dreht. So ist die Handlung nicht zu langweilig gewesen. Auch ein paar kleinere Spannungspunkte waren dabei. Gut gemacht, denn so hat mich das Buch echt gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Drew und Brooke weitergeht.

Das Ende war gut, wenn auch vorhersehbar. Aber ich glaube das hat man generell bei Liebesromanen. Mir hat allerdings der Weg zum Ziel gut gefallen, denn der war längst nicht so vorhersehbar.

Die Handlung insgesamt hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat hier inhaltlich einen tollen Roman abgeliefert der nicht im Kitsch versinkt.

2. Die Protagonisten

Ganz klar sind hier Brooke und Andrew die Hauptpersonen.

Andrew ist ein begabter Koch aus Boston. Er weiß was er kann, wirkte auf mich trotzdem nicht eingebildet sondern eher bodenständig. Das hat mir gut gefallen, denn so wirkte er auf mich wesentlich sympathischer. Er versucht zu entspannen, doch diese Entspannung findet er tatsächlich in einer Küche, nämlich der von Brooke im Crab Inn.

Brooke ist eine schwierige Person. Zu Anfang war sie mir fast etwas unsympathisch. Sie ist sehr aufbrausend, zickig und meint ständig Andrew anzugehen, weil sie ihn für einen Großstadtschnösel hält. Das gibt sich aber im Verlauf des Buches zum Glück. Sie wird dann eine deutlich ruhigere Person.

Brooke und Andrew sind wie Feuer und Eis. Aber gerade diese Gegensätze passen perfekt zur Handlung und machen die beiden für mich zu wirklich guten Hauptcharakteren.

3. Die Handlungsorte

Vorrangig spielt das Buch in Maine und dort vor allem im Crab Inn von Brooke. Aber auch Andrews Restaurant spielt immer wieder mal eine Rolle.

Während man von Andrews Restaurant nur einige Details erfährt, mit denen man aber trotzdem eine genaue Vorstellung bekommt, hat die Autorin beim Crab Inn alle „Geschütze“ aufgefahren. Hier herrscht ein wirklich toller Detailgrad und gerade weil das Crab Inn auch die Hauptrolle spielt ist das gut gemacht. Ich habe das Crab Inn selbst jetzt noch genau vor Augen.

Ich habe mich beim Lesen tatsächlich gefragt ob es das Crab Inn tatsächlich gibt. Die Detailverliebtheit mit der die Autorin das Restaurant beschrieben hat, legt diese Möglichkeit einfach nahe.

4. Sonstiges

Das Buch besteht aus relativ großen Kapiteln, die aber durch einzelne Absätze nochmal geteilt sind. Insgesamt eine gute Lösung, auch wenn ich kürzere Kapitel vorziehe. Die Schriftgröße und auch die gewählte Schriftart gefallen mir gut. Das Lesen war entspannt für die Augen. Das Cover passt sehr gut zum Thema. Durch das Schwarz des Hintergrundes wirkt es aber nicht zu aufdringlich. Das Papier hat mir gut gefallen. Die Dicke ist gut gewählt und wirkt wertig.

5. Das Fazit

4/5 Punkten

Es gibt Bücher die liest man mit Begeisterung und mehrmals. Es gibt aber auch gute Bücher, die man schlicht nur einmal liest. Dieses Buch gehört dazu. Es ist definitiv eine Empfehlung. Die Handlung ist wirklich gut, aber es fehlt mir das gewisse Etwas, dass ich es nochmal lesen würde. Die volle Punktzahl kriegen künftig aber nur noch Bücher, die diesen Punkt erfüllen. Daher hier gute 4 Punkte.

 

 


Links:

Lübbe – Verlagsseite

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