Buchrezension: Die Vernichteten

So da ist der Donnerstag. Bei mir steht der nächste Termin an, also früh raus aus den Federn. Für euch habe ich heute die Rezension zum letzten Teil der Eleria-Trilogie. Damit sind dann alle „alt“-Rezensionen aus 2017 erledigt. Kommende Bücher habe ich dann erst in 2018 gelesen. Diese fallen dann auch für die Challenges an. Aber nun erst mal „Die Vernichteten“.

Inhaltsangabe:

Nun kennt Ria das schreckliche Geheimnis um das Virus, das so rasend schnell tötet. Weiß, dass es die Sphären und ihre Bewohner vernichten soll, aus Rache für den Raub zahlreicher Clan-Kinder. Ein entsetzliches Vorhaben. Doch zum Glück gibt es ein Heilmittel. Und dieses wird von Quirin bewahrt. Quirin, der jedoch nicht von dem tödlichen Plan abzubringen und mit einem Mal wie vom Erdboden verschluckt ist. Trotz widriger Umstände macht Ria sich auf den Weg, das Heilmittel zu finden und das Leben von Clans und Sphärenbewohnern zu schützen. Doch dann offenbart sich ihr etwas, womit sie nicht gerechnet hat. Etwas von solcher Grausamkeit, dass es fast unvorstellbar scheint. Etwas, das alles, was sie bisher an Verschwörungen aufgedeckt hat, bei Weitem übertrifft.


Details
Die Vernichteten

Die Vernichteten

Autor Ursula Poznanski
Titel Die Vernichteten
Serie Eleria-Trilogie Band 3
Seiten 528
Genre Jugendthriller
Art gebundene Ausgabe
Verlag Loewe [Link]
ISBN 978-3-7855-7548-2
Preis 18,95 €

 1. Die Handlung

Das Virus, aber auch das Heilmittel. Ria ist entschlossen alle zu retten. Doch wird ihr das gelingen? Vor allem als wieder der Exekutor mit der Raspelstimme auftaucht. Was hat er vor? Die Antwort ist schlimmer, viel schlimmer als Ria erwartet.

Der Abschluss der Trilogie. Nachdem mich „Die Verratenen“ [Link] und auch „Die Verschworenen“ [Link] sehr begeistert hatten und mit der Spannung punkten konnte, war die Frage ob es auch bei Band 3 so bleiben würde. Und ich kann sagen: Ja es hat geklappt. Auch hier war es wieder ein super spannendes Buch und es hat mich mitgerissen, sodass ich im Dezember deutlich mehr als sonst üblich gelesen habe.

Das Ende war diesmal ein richtiges Ende. Spannung pur, man fieberte mit und dann kam das große Finale, das nochmal einige offene Fragen klärte. Es war ein perfekter Abschluss einer für mich fantastischen Trilogie.

2. Die Protagonisten

Ria, Tycho und auch Sandor spielen wieder eine große Rolle in Band 3.

Ria weiß Bescheid. Aber sie gibt nicht auf, auch wenn das, was sie erfahren hat, furchtbar ist. Sie ist zu einer Kämpfernatur geworden, das zeigt sich in diesem Band noch deutlicher. Aus meiner Sicht hat sie eine enorme Entwicklung im Verlauf der Geschichte mitgemacht.

Sandor ist und bleibt eine Sache für sich. Auch wenn er mehr und mehr aus sich herauskommt in diesem Buch, so umgibt ihn immer noch das Geheimnisvolle, doch gerade das macht ihn sympathisch. Ohne ihn wäre die gesamte Handlung vollkommen anders verlaufen und ich bezweifle stark, dass auch Ria in dem Fall eine solche Entwicklung mitgemacht hätte.

Tycho ist und bleibt der kleine Wirbelwind. Auch im dritten Band macht mich seine Art mit Problemen umzugehen wieder happy. Er hat eine total positive Ausstrahlung, die einem mehr als einmal das Lächeln auf das Gesicht treibt. Aufgeben scheint für ihn ein Fremdwort zu sein. Zu gerne hätte ich gewusst, was aus ihm geworden ist.

3. Die Handlungsorte

Die Sphäre Vienna 2 spielt wieder eine Rolle, außerdem ein weiteres Dorf der Dornen, diesmal allerdings der westlichen Linie. Und auch die alte Schmelzanlage spielt eine größere Rolle.

Vienna 2. Während man sie in Band 2 von innen kennengelernt hat, sieht man sie diesmal fast nur von außen. Vor allem das Sentinel-Dorf, welches nun davor aufgebaut ist.

Die westliche Linie der Dornen, Sandors Linie ist die östliche Linie, ist anders und trotzdem erkennt man Ähnlichkeiten. Es war sehr spannend zu lesen, wie die Clan-Mitglieder dort es geschafft haben sich etwas aufzubauen.

Die alte Schmelzanlage wird zum Ende des Buches das „Hauptquartier“ von Ria und ihren Freunden. Früher diente die Anlage zum Schmelzen von Schnee, nun ist sie außer Betrieb. Dort verstecken sich die Freunde für den letzten Kampf.

Die Beschreibungen waren insgesamt alle sehr detailliert und gut beschrieben. Es machte Spaß in das Buch einzutauchen.

4. Sonstiges

Der lockere und flüssige Schreibstil von Ursula Poznanski hat mir auch hier gut gefallen.

Kurze Kapitel, gut unterteilt. Schnelles Lesen und gutes Pausieren sind hier ohne weiteres möglich.

Auch hier hat mir Schriftart und Schriftgröße gut gefallen. Es ist für die Augen sehr angenehm zu lesen.

Auch das 3. Cover ist schön gestaltet. Ich finde es toll, dass man der Linie treu geblieben ist.

Papierqualität geht völlig in Ordnung, dick und angeraut. Das Durchscheinen der Buchstaben ist minimal.

5. Das Fazit

5/5 Punkten

Ein perfekter Abschluss der Trilogie. Spannend und fesselnd. Alle offenen Fragen werden beantwortet. Was die Zukunft Ria, Tycho und Co. bringen wird, bleibt aber offen. Diese Trilogie kann ich immer wieder lesen.

 

 


Links:

Loewe – Verlagsseite

Rezension: Die Verratenen

Rezension: Die Verschworenen

Download alte Rezension

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