Buchrezension: Die Überlebenden Furchtlose Liebe

Regenwetter, trübe Stimmung. Da bleibt man daheim. Räucherkerzchen an – ich liebe diesen Geruch – und lässt es sich bei einer Tasse Kaffee gut gehen. Nachdem ich gestern gefühlte 100 Fäden vernäht habe, warte ich nun auf Sonne zum Fotos von einigen fertigen Sachen zu machen. Heute geht es dann mit meiner großen Decke weiter. Die soll jetzt endlich fertig werden. Für euch gibt es heute eine Rezension:

Inhalt laut Buchumschlag

Ruby ist eine der wenigen, die das Virus überlebt haben. Dafür ist ihr eine Gabe geblieben, die sie verflucht: Sie kann Gedanken lesen und manipulieren. Das macht sie für viele sehr wertvoll. Die berüchtigte Children’s League will sie im Kampf gegen die Regierung einsetzen. Als Ruby jedoch entdeckt, dass ihr Freund Liam erneut in großer Gefahr ist, begibt sie sich auf eine gefährliche Mission, die der Children’s League nicht gefallen wird. Aber niemals könnte sie ertragen, dass sie den einzigen Menschen, den sie liebt, verlieren könnte…


Details
Die Überlebenden Furchtlose Liebe

Die Überlebenden Furchtlose Liebe

Autor Alexandra Bracken
Titel Die Überlebenden Furchtlose Liebe
Serie Die Überlebenden-Reihe Band 2
Seiten 576
Genre Dystopie
Art Klappenbroschur
Verlag Goldmann[Link]
ISBN 978-3-442-47909-2
Preis 12,99 €

 1. Die Handlung

Ruby hat überlebt. Doch der Preis war hoch. Sie ist in der Children’s League gelandet. Dort möchte man die Kinder in den Kampf gegen die Regierung schicken. Doch Liam ist in Gefahr und Ruby geht ihren eigenen Weg um ihn zu retten.

Der 2. Band der Reihe war aus meiner Sicht noch einen Tick spannender als der 1. Teil.[Link] Ich kam hier deutlich besser rein in die Handlung und es hat mich sofort gepackt. Die Spannung war auf einem guten durchgehenden Level und hat sich sehr angenehm gelesen.

Das Ende hinterließ große Fragezeichen und war schockierend für mich. Ich möchte hier aber nichts verraten. Nun stellt sich die Frage, wie geht es wohl weiter?

Auch Band 2 der Autorin hat mich von der Handlung überzeugt. Sie geht auf mehr Details ein, baut einige interessante Wendungen ein und es kommen einige neue Figuren dazu, die der Handlung nochmals Schwung geben.

2. Die Protagonisten

Ruby gehört wieder zu den Hauptpersonen. Auch Chubbs ist wieder dabei und spielt eine wichtige Rolle. Außerdem Jude und Vida.

Ruby hat gelernt ihre Käfte zu kontrollieren. Auch in Selbstverteidung und dem Umgang mit Waffen ist sie nun, dank der League, geübt. Aber die League hat sie auch verändert. Das merkt man an vielen Stellen, vor allem aber im Umgang mit den Personen der League. Sie versucht damit nur sich selbst zu schützen, aber ob ihr das gelingt?

Chubbs ist wieder mit dabei. Er hat sich enorm verändert und ist quasi nicht mehr der Alte. Seine Situation hat ihn dazu gebracht. Details? Kann ich hier nicht weiter geben ohne zu spoilern. Aber ab und an kommt der alte Chubbs mit seiner unfreundlichen Art noch hervor.

Vida ist schon lange ein Mitglied der League. Mir ist sie mit ihrer schroffen und teils unangenehmen Art nicht gerade sympathisch. Vor allem zu Beginn hatte ich doch Probleme mit ihrer großen „Klappe“. Auch wirkt sie auf mich recht egoistisch.

Jude ist ein toller Kerl. Er gehört ebenfalls zur League und ist mit Ruby und Vida in einem Team. Er ist sehr zurückhalten, ruhig und möchte, dass sich alle gut verstehen. Das gelingt natürlich nicht immer vor allem wenn Vida dabei ist, die generell auf Konfrontation aus ist. Jude wirkt teils noch unbeholfen, aber gerade das hat ihn mir ans Herz wachsen lassen.

3. Die Handlungsorte

Das Hauptquartier der League steht hier zu Beginn im Vordergrund. Es ist sehr interessant dargestellt und beschrieben. Hier hat die Autorin wieder viel Wert auf die Details gelegt und malt Bilder mit Worten.

Im Verlauf gelangt Ruby in die Hände einer Horde. Diese hat sich in einem Lagerhaus verschanzt. Auch hier wird alles gut dargestellt und sorgt für eine erhöhte Spannung.

Zum Ende spielt vieles in Los Angeles. Dort erfährt man nicht so viel über Stadt, da sich Ruby und ihre Freunde meistens versteckt halten müssen. Passend zur Situation in der sie sich befinden war es auf jeden Fall.

4. Sonstiges

Die Kapitel sind angenehm groß, meistens zwischen 20 und 35 Seiten. Dabei werden sie nochmals in Absätze unterteilt, sodass man gut auch mittendrin pausieren kann. Alles in allem las es sich sehr gut.

Gut zu lesen waren auch Schriftart und die dazu gewählte Schriftgröße. Die Augen ermüden hier kaum und man kann gut und gerne länger lesen.

Beim 2. Band hat das Cover Ähnlichkeit zum 1. Teil. Farblich wurde hier auf gelb statt grün gesetzt. Leider fehlt die strukturierte Oberfläche aus Band 1. Das war für mich ein tolles Extra.

Die Papierqualität war wie in Band 1 gut und angenehm dick.

5. Das Fazit

5/5 Punkten

Die Fortsetzung von Band 1 hat mich begeistert. Es war spannend und interessant. Es wurden Fragen beantwortet aber es gab viele neue offene Fragen, die wieder Lust auf Band 3 machen. Das Ende war erschütternd. Dazu viele offene Fragen. Wem der erste Teil gefallen hat, sollte weiterlesen und ich denke auch Band 3 einplanen.

 

 


Links:

Goldmann – Verlagsseite

Martins Minds – Rezension „Die Überlebenden“

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