Buchrezension: Die Überlebenden Blut und Feuer

Schon wieder Dienstag. Und heute steht Friseur auf dem Plan. Die Matte muss ab. ^^ Für euch habe ich heute eine Buchrezension:

Inhalt laut Buchumschlag

Seit Ruby übersinnliche Fähigkeiten besitzt, geht sie durch die Hölle. Denn die Regierung hat es auf Menschen wie sie abgesehen und greift Ruby und ihre Gruppe immer wieder an. Aber sie geben nicht auf und haben sogar einen Gefangenen genommen. Der allerdings wird immer mehr zu einer großen Gefahr für sie alle. Es handelt sich um Clancy Gray, den Sohn des Präsidenten. Er verfügt über ähnliche Fähigkeiten wie Ruby. Sie allein kann seine manipulativen Kräfte im Zaum halten. Nur ein unachtsamer Moment und Clancy könnte die ganze Mission und ihrer aller Leben in Gefahr bringen…


Details
Die Überlebenden Blut und Feuer

Die Überlebenden Blut und Feuer

Autor Alexandra Bracken
Titel Die Überlebenden Blut und Feuer
Serie Die Überlebenden-Reihe Band 3
Seiten 608
Genre Dystopie
Art Klappenbroschur
Verlag Goldmann[Link]
ISBN 978-3-442-47910-8
Preis 12,99 €

 1. Die Handlung

Ruby wird verfolgt. Wie alle, die Fähigkeiten haben wie sie. Doch Ruby und ihre Gruppe haben einen Plan. Und wenn sie den umsetzen, hoffen sie auf eine bessere Zukunft. Doch kann es gelingen? Denn Clancy versucht mit allen Mitteln diesen Plan zu verhindern.

Der 3. Teil hat ein gutes Spannungslevel gehabt. In Band 1 [Link] habe ich ja etwas gebraucht und reinzukommen. Bei Band 2 [Link] war es dann richtig spannend. Nur hier fehlte mir der große „Knall“. Es ist ja nun mal das Finale der Trilogie, aber das richtig große Highlight mit enormer Spannung hat mir irgendwie gefehlt. Und auch wenn es nie langweilig oder stockend war, so fehlte mir was.

Das Ende war gut gemacht und sicherlich so nicht zu erwarten. Ein paar Fragezeichen gab es aber doch bei mir. Ob und gegebenenfalls wie die Autorin das noch auflösen möchte, frage ich mich schon.

Insgesamt hat Band 3 nicht das gebracht was ich erhofft hatte. Das große Finale war mir nicht spannend genug. Ich denke da wäre mehr drin gewesen. Trotzdem kann man aber noch von einem spannenden Buch reden.

2. Die Protagonisten

Die wichtigsten Personen in Band 3 sind aus meiner Sich Ruby, Chubbs, Liam und diesmal auch Cole.

Ruby hat sich verändert. In diesem Buch geht sie teils ganz anders vor, als in den anderen Büchern. An sich merkt man, dass sich der Charakter weiterentwickelt, nur habe ich teils das Gefühl, dass sie sehr blauäugig in bestimmte Situationen geht und dadurch Wendungen entstehen die man nicht vermutet hat.

Chubbs ist aus meiner Sicht der Charakter, der sich am stärksten in diesen 3 Bänden entwickelt hat und das ausschließlich zu seinem Vorteil. Er wurde mir mit jeder Seite symapthischer und das hat bis zum Schluss gehalten.

Nachdem Liam im 2. Band etwas in den Hintergrund getreten war, taucht er hier wieder vermehrt auf. Ich mag ihn als Charakter sehr. Er macht allerdings fast keine Veränderungen durch, und ist somit der Fels in der Brandung bei dem man weiß, was einen erwartet.

Cole. Er taucht bereits im 2. Band auf, da aber noch relativ wenig. Hier spielt er eine wichtigere Rolle. Als quasi Anführer übernimmt er viele Aufgaben und macht sich teilweise unbeliebt damit. Vor allem bei seinem Bruder, der oft eine andere Meinung vertritt als er. Er hat ein Geheimnis und das hat es in sich und macht ihn damit auch zu einem Charakter der unberechenbar für die Handlung ist.

3. Die Handlungsorte

Die meiste Zeit dreht sich alles um Lodi. Einer Ranch in der die Gruppe Unterschlupf findet. Aber auch Thurmond spielt nochmals eine Rolle.

Während man Thurmond ja schon aus Band 1 kennt – da Ruby dort „gelebt“ hat – ist Lodi natürlich recht neu.

Thurmond hat sich allerdings nicht verändert, zumindest vom Aussehen nicht. Es ist das gewohnte Bild und man findet sich anhand der Beschreibungen von Alexandra Bracken sofort wieder zurecht.

Lodi ist neu und ich finde es sehr gut gelöst, wie die Autorin mit Details arbeitet. Sie verteilt es gut über die gesamte Handlung und an den richtigen Stellen. man bekommt einen guten Einblick und hat das Gefühl man läuft mit.

4. Sonstiges

Die Größe der Kapitel – meistens 20-35 Seiten – ist ungefähr identisch mit den vorhergehenden Büchern. Die Aufteilung in Absätze innerhalb der Kapitel war gut, mal eben Pausieren war möglich.

Längeres Lesen war absolut kein Problem. Die Schriftgröße und auch die Schriftart wurden gut gewählt und ermüden die Augen nicht.

Beim letzten Band wechselt nochmals die Farbe. Passend zum Titel Blut und Feuer ist es in einem Rot gehalten. Auch hier fehlt die strukturierte Oberfläche, die mir beim 1. Teil so gut gefallen hat.

Die Papierqualität ist wie auch bei den ersten beiden Büchern angenehm dick und angeraut.

5. Das Fazit

4/5 Punkten

Irgendwie habe ich mir mehr erhofft. Es ist und bleibt ein spannendes Buch, keine Frage. Aber es fehlte mir das große Highlight zum Abschluss. Gerade am Ende einer Trilogie erhofft man sich ja den großen Wendepunkt und der fehlte mir leider. Daher kann ich nicht mit gutem Gewissen die volle Punktzahl geben. Da es aber sonst kaum Probleme gab, gibt es gute 4 Punkte.

 

 


Links:

Goldmann – Verlagsseite

Martins Minds – Rezension „Die Überlebenden“

Martins Minds – Rezension „Die Überlebenden Furchtlose Liebe“

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