Buchrezension: Die Bühne des Sterbens

Oh man was ein Tag. Der Kreislauf spielt verrückt. Daher werde ich nur fix den Beitrag posten und mich dann wieder auf die Couch hauen. Also geht’s direkt los mit „Die Bühne des Sterbens“ von Hendrik Falkenberg.

Inhalt laut Buchumschlag
Fackeln erleuchten den Strand für das junge Brautpaar, das zuletzt häufig in den Klatschspalten der Boulevardpresse aufgetaucht ist. Keiner der Gäste meldet sich zu Wort, als nach Einwänden gegen die Eheschließung gefragt wird. Stattdessen hallt der Knall einer abgefeuerten Waffe über die Hochzeitsgesellschaft. Der Bräutigam taumelt, während sich sein weißer Anzug auf der Höhe des Herzens rot färbt.
In seinem dritten Fall ermittelt Sportpolizist Hannes Niehaus im Umfeld einer populären Rockband. Mehrere Mitglieder der Hochzeitsgesellschaft sind verdächtig. Schnell verdichten sich die Hinweise, dass der umschwärmte Gitarrist nicht das einzige Opfer bleiben könnte.


Details
Buch Die Bühne des Sterbens

Die Bühne des Sterbens

Autor Hendrik Falkenberg
Titel Die Bühne des Sterbens
Seiten 408
Genre Krimi
Art Taschenbuch
Verlag Amazon Edition M
ISBN 978-1503-937758
Preis 9,99 €

 1. Die Handlung

Hannes Niehaus ermittelt in seinem dritten Fall. Auch diesmal gibt es eine ganz klare Handlung. Wer hat den Gitarristen Sven Lehmann erschossen? Der Fall entwickelt sich als sehr vertrackt. Denn lange Zeit ist es nicht sicher, wer der Täter ist. An Verdächtigen mangelt es nicht. Aber das macht es enorm schwierig für die Kommissare.

Spannung ist bei Hendrik Falkenberg bisher garantiert. Auch dieses Buch überzeugt mit Spannung pur. Mich hat die Geschichte fasziniert und nicht mehr losgelassen. Vor allem die doch häufigen Wendungen und das veränderte Geschehen, sowie neue Spuren sorgen für Abwechslung.

Das Ende war sehr gut. Es war sehr spannend und kam äußerst unerwartet. Das letzte Kapitel bietet dann immer einen guten und entspannten Abschluss.

2. Die Protagonisten

Die Hauptfigur ist Hannes Niehaus der Sportpolizist.

Hannes ist nicht der typische Polizist. Zum einen trainiert er vormittags als Kanut für seine Olympia-Teilnahme und ermittelt vorrangig an den Nachmittagen. Außerdem hat er eine ganz eigene Art zu ermitteln. So merkt man ihm sofort an, wenn er gestresst ist oder ihm etwas unangenehm ist, dann färben sich seine Ohren rot. In einigen Rezensionen wird es als albern und kindisch betitelt. Ich finde es macht ihn authentisch und sympathisch. Er gehört definitiv nicht zum nächsten Knallhart-Bullen der nur Probleme hat. Eine gelungene Abwechslung.

3. Die Handlungsorte

Die Handlungsorte sind sehr gut dargestellt. Schon allein der Strand, an dem die Hochzeit stattfindet wird sehr gut beschrieben. Auch die anderen Orte, wie die Villa des Sängers oder das Konzert der Band werden sehr gut umschrieben und so macht es viel Spaß in die Handlung abzutauchen. Es gab keinen Ort, den man sich nicht vorstellen konnte. Einzig die Frage, wo die Handlung spielt, bleibt offen. Die Ostsee ist klar, aber eine Stadt oder ein Ort wird nicht genannt.

4. Sonstiges

Die Kapitel sind angenehm groß, sodass man sehr gut ein Kapitel beenden kann, bevor man mit dem Lesen aufhört. Sowohl die Schriftgröße, als auch die Schriftart fand ich für die Augen äußerst angenehm. Die Fackeln, die den Weg zum Strand zeigen und im Hintergrund die Ostsee mit den dunklen Wolken. Ich finde das Cover richtig gut und es passt perfekt zum Buch. Die Papierqualität ist okay, etwas dicker, damit die Buchstaben der Rückseite nicht durchscheinen wäre aber gut gewesen. Allerdings hat das Buch auch so eine recht gute Dicke.

5. Das Fazit

Auch in Band 3 hat mich Hendrik Falkenberg mit seinem Kommissar Hannes Niehaus überzeugt. Ich fiebre bereits Band 4 entgegen der bald bei mir einziehen soll. Die Handlung ist spannend und interessant. Hannes Niehaus als Hauptfigur äußerst sympathisch. Alles ist gut dargestellt und auch sonst passt einfach alles. Eine absolute Empfehlung.


Links:

Buchrezension: Hendrik Falkenberg – Die Zeit heilt keine Wunden

Buchrezension: Hendrik Falkenberg – Das Kreuz des Nordens

Ich lese sehr gerne. Häkele Kuscheltiere und mehr. Außerdem stricke ich gerne Socken.
Ich bin gerne im Zoo unterwegs und bastele mit Begeisterung an meinen Websites.

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2 Kommentare auf "Buchrezension: Die Bühne des Sterbens"

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Anni
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Das liest sich interessant. Ich hoffe, es geht dir schon wieder besser, ich hatte das gestern, vielleicht der Wetterwechsel, was weiß ich. Ich habe mich nachmittags hingelegt, dann gings abends zum Glück wieder.

Viele Grüße

Anni

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