Buchrezension: Das Erbe der Schuld

Endlich Wochenende. Nach einer Woche voller Termine möchte ich heute nur entspannen. Das Wetter soll ja etwas besser werden nach dem Grau der letzten Tage. Schauen wir mal. Für euch gibt es heute die Rezension zum 1. Buch des Jahres: Das Erbe der Schuld von Hendrik Falkenberg. Dieses Buch wähle ich dann auch für die ABC-Titel-Challenge.

Inhaltsangabe:

Auf einem kleinen Flugplatz nahe der Ostsee: Als Dr. Gerd Hartkamp bei herrlichem Sonntagswetter in eine Cessna steigt, ahnt er noch nicht, dass es sein letzter Fallschirmsprung werden wird. Seine Ausrüstung wurde gezielt manipuliert, und kurze Zeit später stürzt der Psychologieprofessor ungebremst in den Tod. Als auch die Söhne des Toten in Lebensgefahr geraten, deutet alles auf ein dunkles Familiengeheimnis hin. Um seinen neuen Fall zu lösen, muss der Sportpolizist Hannes Niehaus tief in der Vergangenheit graben und eine Mauer des Schweigens durchbrechen. Denn für die Beteiligten steht viel auf dem Spiel: Beim finalen Kampf zwischen Wahrheit und Tarnung geht es um Leben und Tod.


Details
Das Erbe der Schuld

Das Erbe der Schuld

Autor Hendrik Falkenberg
Titel Das Erbe der Schuld
Serie Hannes-Niehaus-Reihe Band 4
Seiten 364
Genre Krimi
Art Taschenbuch
Verlag Amazon Edition M [Link]
ISBN 978-1503-943612
Preis 9,99 €

 1. Die Handlung

Das Geheimnis um Dr. Gerd Hartkamp ist über das gesamte Buch präsent. Was hat er getan, das er den Tod verdient hat? Immer wieder treffen die Ermittler auf Schweigen, selbst bei den Söhnen von Hartkamp. Eine Handlung mit vielen Verdächtigen, vielen ungelösten Fragen und sehr vielen unterschiedlichen Charakteren.

Spannung pur. Ich liebe die Krimis um Hannes Niehaus. Mir gefällt das gute Spannungslevel, das sehr durchgehend ist und nie für Langeweile sorgt. Dabei fesseln die Bücher und es fällt schwer das Buch aus der Hand zu legen.

Das Ende war dann wieder ein Knaller. Ich war schon bei den anderen 3 Bänden von Hendrik Falkenberg begeistert über das Ende, so auch hier. Er schafft es Lösungen zu schreiben, die man so definitiv nicht erwartet, die aber trotzdem logisch und nachvollziehbar sind.

2. Die Protagonisten

Hannes spielt wie immer die „Hauptrolle“, aber auch sein Chef Kommissar Federsen, sowie Malte Hartkamp, der Sohn des Toten sind hier sehr wichtig.

Hannes ist Sportpolizist. Seine Besonderheit ist aber, dass er bei Stress oder unangenehmen Fragen und Situationen rote Ohren bekommt. Mehrfach habe ich im Netz gelesen, dass das albern ist. Ich finde es sympathisch und es macht ihn echt. Keiner ist perfekt, auch kein Polizist.

Kommissar Federsen – eine Sache für sich. Er ist meistens sehr unangenehm in seiner gesamten Art. Unfreundlich ist da noch untertrieben. Auch wenn ich wohl nie mit ihm warm werde, so ist er für die Handlung doch immer wichtig.

Malte Hartkamp, als Sohn des Opfers, verhält sich äußerst merkwürdig. Er verheimlicht etwas. Doch es ist lange nicht klar, ob es um das Geheimnis seines Vaters geht oder er noch mehr zu verbergen hat. Ich kann ihn nicht richtig einschätzen er wirkt sehr distanziert.

3. Die Handlungsorte

Die Handlungsorte sind diesmal der Flugplatz, das Haus von Torben, dem 2. Sohn von Dr. Hartkamp, und das kleine Sommerhaus an der Ostsee. Daneben gibt es viele weitere Handlungsorte, die aber immer nur kurz auftauchen.

Der Flugplatz – der Ort an dem es geschah. Ein eher kleinerer Flugplatz der vorrangig für den Verein der Fallschirmspringer genutzt wird.

Torbens Haus, in dem er mit seiner Ehefrau Silke lebt. Bezahlt von seinem Bruder. Ein schönes und einfaches Haus, hat mir gut gefallen.

Das Sommerhaus der Hartkamps ist ein Traum. Versteckt, klein und gemütlich, da kann man garantiert gut entspannen.

Alle Handlungsorte wurden sehr gut und detailliert beschrieben, es hat Spaß gemacht einzutauchen und sich alles vor dem inneren Auge vorzustellen.

4. Sonstiges

Der Schreibstil ist flüssig und man liest eben weg. Die Handlung geht sehr flott voran dadurch.

Angenehme Kapitelgröße mit Absätzen. Pausen kann man gut machen.

Schriftart und Schriftgröße waren in Ordnung, bei längerem Lesen ermüden die Augen leicht. Betrifft aber eher Lesezeiten von 2-3 Stunden.

Das Cover hat mir sehr gut gefallen es zeigt wohl das Sommerhaus der Hartkamps an der Ostsee. Tolles Motiv.

So habe ich die Papierqualität gerne. Dick, angeraut und nichts scheint durch. Super.

5. Das Fazit

5/5 Punkten

Ein toller, spannender Krimi mit ungewöhnlichen Charakteren und interessanten Wendungen. Ein weiteres Mal weiß Hendrik Falkenberg mit einem Ende zu überraschen, dass man so garantiert nicht auf dem Schirm hatte.

 

 


Links:

Amazon Edition M – Verlagsseite

Rezension Die Zeit heilt keine Wunden

Rezension: Das Kreuz des Nordens

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: