Buchrezension: Aquila

Die erste Woche des Jahres ist echt schon zum Teil wieder vorbei. Bei mir steht nicht viel an. Aber das kommt dann kommende Woche. Für euch habe ich heute die Rezension zu Aquila.

Inhalt laut Buchumschlag

Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jenny ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen:
Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn…
Welchen Sinn soll das ergeben?
Und was, zum Teufel, ist geschehen in den Stunden zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?


Details
Aquila

Aquila

Autor Ursula Poznanski
Titel Aquila
Serie Einzelband
Seiten 432
Genre Jugendthriller
Art Klappenbroschur
Verlag Loewe [Link]
ISBN 978-3-7855-8613-6
Preis 16,95 €

 1. Die Handlung

Als Nika aufwacht, ist sie ohne Erinnerung. Handy, Schlüssel und Pass sind ebenso weg wie Jenny ihre Mitbewohnerin. Dafür eine Drohung am Badezimmerspiegel und dieser seltsame Zettel. Kann Nika jemandem vertrauen oder muss sie alleine herausfinden, was zuletzt passiert ist und wo sich Jenny befindet?

Ich fand die Spannung des Buches durchweg gelungen. Langeweile habe ich beim Lesen nie verspürt, denn ich wollte durchweg wissen, wie es weitergeht. Mich hat die Handlung nicht losgelassen.

Auch das Ende fand ich persönlich gut. Ich habe zwar in einigen Rezensionen gelesen, dass viele von dem Buch nicht so begeistert waren. Mir hat das Ende aber gut gefallen und ich fand es einen ungewöhnlichen aber interessanten Abschluss.

2. Die Protagonisten

Ich denke hier sind ganz klar Nika und Stefano.

Nika ist für mich eine doch recht ungewöhnliche Protagonistin. Sie ist in ihrer Art etwas schwankend, mal durchsetzungsstark und möchte dringend alle Fragen auflösen, dann wieder etwas naiv und verlässt sich blind auf andere Leute. Allerdings finde ich das irgendwie passend. Nur durch diese Art, wie sie mit Problemen umgeht, kommt es immer wieder zu ungewöhnlichen Wendungen in der Handlung.

Stefano versucht Nika zu helfen. Die Frage nach dem Warum begleitet aber einen großen Teil des Buches. Ich konnte ihn über weite Strecken nicht einschätzen und habe ihm nicht wirklich getraut. Ob das logisch war? Das verrate ich an dieser Stelle nicht.

3. Die Handlungsorte

Siena ist die Stadt in der die gesamte Handlung spielt. Eine Stadt in Italien.

Vieles spielt sich in der Wohnung von Jenny und Nika ab, die auch gut und detailliert dargestellt wird.

Ein großer See etwas außerhalb spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und auch hier hat Ursula Poznanski alles sehr schön beschrieben.

Im Untergrund von Siena den Bottini spielt ebenfalls ein Teil der Handlung. Man kann sich diese Bottini zwar vorstellen, aber ein paar Details mehr hätte ich mir hier wirklich gewünscht. Das macht das Buch aber keinesfalls schlechter.

4. Sonstiges

Der Schreibtsil hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und man liest wirklich flott weg.

Die Kapitel des Buches sind fast durchweg relativ kurz gehalten. Meistens zwischen 10 und 25 Seiten lang und werden nochmals in Absätze gegliedert. Für mich praktisch da ich so immer das angefangene Kapitel beenden kann.

Schriftgröße und Schriftart haben mir sehr gut gefallen, es war gut zu lesen und die Augen ermüdeten auch bei längerem Lesen am Stück nicht.

Das Cover in Gelb zieht Blicke auf sich, ebenso wie der schwarze Vogel der zu sehen ist. Die strukturierte Oberfläche gefällt mir ebenfalls sehr gut und macht das ganze sehr hochwertig.

Die Papierqualität ist gut. Dick und angeraut. Trotzdem scheinen die Buchstaben der Rückseite leicht durch.

5. Das Fazit

5/5 Punkten

Mir hat Aquila ausgesprochen gut gefallen. Bis auf die Tatsache das die Bottini mit ein paar mehr Details noch besser gewirkt hätten, war es für mich ein rundum gelungener Jugendthriller. Der Schreibstil war so, wie ich es von den Büchern von Ursula Poznanski gewöhnt bin. Kurz gesagt: Ich kann das Buch wärmstens empfehlen.

 

 


Links:

Loewe – Verlagsseite

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: