Martin hat angespielt: Township

Testgerät: Asus MemoPad 7 (Intel Atom Z3560, 2 GB RAM, Full HD) und Android 5.0.2 Lollipop

Bei Township beginnt man mit dem Aufbau von Landwirtschaft und einer kleinen Stadt. Man baut also nicht nur Getreide, Mais und Karotten an, sondern auch Produktionsgebäude. Dazu kommen weitere Gebäude innerhalb der Stadt, wie Kino, Tankstelle & Co., sowie Häuser.

Dabei haben alle eine Funktion. Das Getreide kann man per Hubschrauber verkaufen, bzw. in seine Züge füllen um Werkstoffe zu erhalten. Dafür werden die Züge voll beladen, um dann nach einer gewissen Wartezeit mit Werkstoffen wiederzukommen.

Während also die Lieferungen per Hubschrauber Geld einbringen, erhält man mit den Zügen die genannten Werkstoffe. Diese benötigt man zum Bauabschluss der Gebäude. Dies gilt für die Gebäude wie Kino und Co. Diese haben wiederum die Funktion die Anzahl der Bürger hochzusetzen. Denn nur wenn man diese Gebäude fertig gebaut hat, können neue Bürger in die Stadt ziehen, für die man wiederum Wohnhäuser bauen muss.

Und diese Mindestzahl von Bürgern benötigt man wiederum um bestimmte Produktionsgebäude bauen zu können, mit denen man dann wieder neue Produkte erstellt.

Ihr seht es ist alles verbunden. Und das macht es auch interessant. Man legt hier keinen Wert auf Deko. Wer möchte, der kann natürlich seine Stadt dekorieren, aber es ist kein Muss dahinter, sodass man sich sein teuer verdientes Gold dafür sparen kann, was wichtig ist.

Dieses Spiel ist ein Free-2-Play-Titel, daher stellt sich die Frage nach In-App-Käufe und ob man es auch ohne Echt-Geld gut spielen kann.
Hier kann ich nach bisherigem Stand (Level 28) sagen – ihr braucht kein Geld, wenn ihr Geduld habt. Gerade der Bau von Gebäuden und Produktionsstätten dauert teils lange, aber es ist absolut nicht notwendig hier die Geldscheine, so sieht die Ingame-Währung aus, zu investieren.
Diese kann an sich jedoch sehr unkompliziert holen, ohne einen Cent auszugeben. Ich komme auf über 200 solcher Scheine. Diese könnt ihr durch das Ansehen von Werbevideos erhalten, aber auch in Schatzkisten. Auch bei verzögerten Updates und ähnlichem könnt ihr von den Entwicklern ab und an entschädigt werden.

Die Grafik hat einen hübschen Comic-Stil und gefällt mir persönlich sehr gut. Auf meinem Tablet lief das Spiel ohne für mich sichtbare Ruckler oder Aussetzer. Spielt man sehr lange am Stück, wurde mein Gerät auf der Rückseite jedoch recht warm.

upFazit: Insgesamt handelt es sich um ein typisches Free-2-Play-Spiel. Man kann sicherlich Geld einsetzen um schneller vorwärts zu kommen, aber auch ohne geht es recht gut. Die Menge an Erledigungen steigt im Verlauf an, dafür gibt es aber an anderen Stellen größere Wartezeiten, sodass es sich letztendlich gut ausgleicht. Wer sich ein wenig Zeit nimmt, um die kleinen Geheimnisse des Spiels wie Schatztruhen zu entschlüsseln, kann auch so genügend Geldscheine ergattern. Wer mehr als eine reine Farmsimulation sucht, dem dürfte Township gut gefallen.

Ich lese sehr gerne. Häkele Kuscheltiere und mehr. Außerdem stricke ich gerne Socken.
Ich bin gerne im Zoo unterwegs und bastele mit Begeisterung an meinen Websites.

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