Martin hat gelesen: Das System von Karl Olsberg

Inhalt laut Buchrücken:
Es lernt, es wächst, es tötet…
Was wäre, wenn alle Computer der Welt plötzlich verrückt spielten? Als Mark Helius zwei Mitarbeiter seiner Softwarefirma tot auffindet, weiß er, dass im Internet etwas Mörderisches vorgeht. Stecken Cyber-Terroristen dahinter? Oder hat das Datennetz ein Eigenleben entwickelt? Eine Jagd auf Leben und Tod beginnt, während rund um den Globus das Chaos ausbricht. 

Details
61
Seiten 416
Genre
Art Taschenbuch
Verlag atb
ISBN 978-3-7466-2367-2
Preis 9,99 €
Erst-VÖ 2007
Lese-Zeitraum 06.09.-12.09.2016

Dieses Buch hab ich durch Zufall mal entdeckt. Mich hat die Story angesprochen und da ich bereits ein Buch des Autors gelesen hatte, habe ich mir dieses Buch gekauft.

Die Handlung hat schon das gewisse Etwas. Ein Computer der lernt, denkt und quasi lebt. Das wurde durch den Autor im Buch auch sehr gut rüber gebracht. Die Handlung hat sich interessant entwickelt und es gab immer mal wieder ein paar überraschende Wendungen. Allerdings wurden auch immer wieder Handlungsstränge erzählt, die ich zwar inhaltlich dazuzählen konnte, die mich dann aber immer aus der eigentlichen Handlung herausgerissen haben und so meinen Lesefluss gebremst haben.

Kommen wir nun zum größten Knackpunkt. Es soll ein Thriller sein. Bei mir kam aber nur vergleichsweise wenig Spannung am. Das lag zum einen an diesen gesonderten Handlungssträngen, aber auch daran, dass sich im Verlauf noch eine Art Liebesgeschichte entwickelt hat. Passte überhaupt nicht dazu und hat mich persönlich gestört.

Dadurch konnte mich das Buch auch nicht in der Form fesseln, wie ich es gehofft hatte. Es fehlte Spannung und dadurch las es sich sehr träge dahin.

Die Figuren des Buches waren gut beschrieben, man konnte sie sich ohne weiteres vorstellen. Bei mir sorgte die Hauptfigur, Mark Helius, für gewisse Probleme. Mir war er einfach unsympathisch. Seine ganze Art über das gesamte Buch hinweg war unangenehm für mich. Kurz gesagt ich wurde nicht warm mit ihm.

Der Handlungsort Hamburg wurde aus meiner Sicht gut dargestellt. Hier gab es ausreichend Details und man konnte sich alles gut vorstellen.

Das Ende hat mir persönlich nicht gefallen. Nach alle dem, was im Verlauf des Buches passiert ist, war es für mich nicht das, was ich erwartet habe. Ich hätte mir dort einfach mehr Spannung gewünscht und auch etwas mehr Dramatik.

Das Buch ist in ziemlich kurze Kapitel gegliedert. Lediglich gegen Ende gibt es ein paar längere Kapitel. An sich eine gute Aufteilung, denn jedes Kapitel behandelt immer einen Handlungsort. Die Schriftgröße geht in ordnung. einen Tick größer hätte sie aber sein können, denn bei längerem Lesen strengt es die Augen doch an. Der Schreibstil kam bei mir etwas träge rüber. Ich hatte teils das Gefühl, das ich gar nicht vorwärts komme in der Handlung. Woran es aber im Detail gelegen haben könnte, kann ich nicht sagen.

Das Cover ist sehr schlicht. Da hätte man vielleicht etwas mehr draus machen können. Die Papierqualität der Seiten war mir etwas zu dünn. Buchstaben der Rückseite scheinen durch und man muss sehr aufpassen, dass man beim Blättern keine Seiten einreisst.

downFazit: Leider konnte mich dieser Thriller nicht packen. Die Handlung war mir zu träge, Spannung kam nur vereinzelt mal auf. Die Hauptfigur war mir unsympathisch. Es passte schlicht nicht und ich kann das Buch leider nicht weiterempfehlen.

Ich lese sehr gerne. Häkele Kuscheltiere und mehr. Außerdem stricke ich gerne Socken.
Ich bin gerne im Zoo unterwegs und bastele mit Begeisterung an meinen Websites.

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