Martin hat gelesen: Die Abnormen von Marcus Sakey

Inhalt laut Buchrücken:
In Wyoming kann ein kleines Mädchen in der Art, wie jemand seine Arme verschränk, seine dunkelsten Geheimnisse lesen. In New York erkennt ein Mann Muster im Auf und Ab der Börse und rafft 300 Milliarden Dollar zusammen.
Man nennt sie „Abnorme“ oder „Geniale“, Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Seit 1980 kommt ein Prozent aller Neugeborenen „abnorm“ zur Welt – und seitdem ist alles anders.
Einer von ihnen ist der Agent Nick Cooper. Seine Gabe macht ihn zum erfolgreichen Terroristenjäger.
Er wird auf den vielleicht gefährlichsten Mann der Welt angesetzt, einen Genialen mit dem Blut vieler Menschen an den Händen. Um an ihn heranzukommen, muss Cooper gegen all seine Grundsätze verstoßen … und andere seinensgleichen hintergehen.

Details
42
Seiten 512
Genre
Art Taschenbuch
Verlag Amazon Crossing
ISBN 9781477822630
Preis 9,99 €

Auf dieses Buch bin ich bei der Suche nach neuen Dystopien aufmerksam geworden. Der Buchrücken klang sehr interessant und so habe ich dem Autor und somit dem Buch eine Chance gegeben – ob es die richtige Entscheidung war?

Fangen wir mit dem Inhalt an. Es klingt zwar sehr außergewöhnlich, aber dann doch nicht so abwegig, dass es total an der Realität vorbeigeht. Fakt ist, dass man sich nach dem Lesen des Buches gut vorstellen kann, dass solche „Genialen“ existieren, vielleicht sogar heute schon und in der direkten Nachbarschaft – warum nicht. Die Idee diese Leute ins Zentrum der Geschichte zu setzen war absolut klasse und sorgte für eine sehr gute Handlung, die aber trotzdem vor gewissen Wendungen nicht gefeit war und so immer wieder Überraschungen mit sich brachte.

Es ist ein Thriller. Thriller heißt bei mir: Spannung ohne Ende. Hier kann ich größtenteils davon berichten. Bis auf einige, wirklich sehr kurze Abschnitte, die mal ein wenig ruhiger abliefen, blieb die Spannung recht konstant auf einem hohen Niveau. Aber selbst diese genannten kurzen Abschnitte waren nicht langweilig oder träge, sondern interessant nur nicht voller Action.

Das Buch war fesselnd. Mich hat diese Geschichte rund um Agent Cooper einfach nicht losgelassen. Immer wieder griff ich zum Buch, las wenigstens 10 Seiten, einfach um ein paar neue Infos zu bekommen.

Ein Ende, das kein richtiges Ende war, aber irgendwie doch. Es gab einen guten Abschluss, trotzdem blieben etliche Fragen offen, sodass ich es kaum erwarten kann, dass bald Band 2 bei mir einzieht.

Das Buch besteht aus etwas längeren Kapiteln, die aber durch Abgrenzungen in einzelne Abschnitte gegliedert sind, wodurch man auch innerhalb des Kapitels gut eine Lesepause einlegen kann. Zwischen den Kapiteln befinden sich manchmal einige „Werbeanzeigen“ aus der Welt von Agent Cooper. Mir hat das gut gefallen, da es irgendwie das ganze etwas aufgelockert hat und man einen Einblick in die tägliche Welt bekommen hat. Die Schriftgröße gibt keinen Anlass zur Kritik, sie war super. Der Schreibstil war soweit gut. Ich brauchte ein wenig Eingewöhnungszeit, da zu Anfang alles etwas verwirrend wirkte. Wer dem Buch aber eine Chance gibt, erlebt eine tolle Handlung.

Das Cover wirkt genial. Dieser DNS-Strang der da angedeutet ist und die Menschen darunter, da finden sich mehrere Möglichkeiten das auf den Inhalt des Buches zu beziehen. Die Seitenqualität hat mir gut gefallen, trotz der Dicke.

upFazit: Ein packender Start einer bestimmt noch sehr gut werdenden Reihe. Der Einstieg wirkt etwas verwirrend, wer aber weiterliest, der erfährt alles notwendige um dann richtig einzutauchen.

Ich lese sehr gerne. Häkele Kuscheltiere und mehr. Außerdem stricke ich gerne Socken.
Ich bin gerne im Zoo unterwegs und bastele mit Begeisterung an meinen Websites.

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