Martin hat gelesen: Sündenbock von Judith Arendt

304 Seiten hat dieses Taschenbuch vom Ullstein-Verlag aus der Reihe um die Schöffin Ruth Holländer.

Für mich war es der 2. Band nach Unschuldslamm, den ich von der Autorin gelesen habe. Ob sie mich erneut begeistern konnte, möchte ich hier schreiben.

Gut gefällt mir, dass inhaltlich zeitnah nach dem ersten Band angesetzt wird. Wer also Unschuldslamm kennt, wird sich recht schnell wieder hineinfinden in die Handlung. Diese ist auch diesmal sehr spannend und interessant dargestellt.

Ein Rentner, Jürgen Dombroschke, soll sein Frau vergiftet haben. Sie war schwer an Parkinson erkrankt und das soll auch der Grund für den Mord gewesen sein. Ruth Holländer ist jedoch der Meinung, dass es nicht so war und fängt an auf eigene Faust zu ermitteln.

Mehr Details möchte ich nicht geben, da ich einfach nicht zu viel verraten möchte.

Positiv kann ich wiieder den Schreibstil von hervorheben. Er gefällt mir sehr gut, da ich das Gefühl habe sehr flott und flüssig lesen zu können. Auch ihre Darstellungen von Personen und Handlungsorten gefallen mir wieder sehr gut. Sie schafft es, zumindest bei mir, mit ihren Worten Bilder in meinem Kopf zu malen.

Inhaltlich bietet das Buch viel. Die Geschichte rund um den Mordfall wird spannend und interessant erzählt. Jedoch könnte es weniger Passagen um das Privatleben von Ruth Holländer geben. Diese doch recht häufig auftauchenden Absätze, störten teilweise meinen Lesefluss und damit auch das Eintauchen in den Fall. Hier wäre etwas weniger wirklich besser.

Das wirkt sich dann auch auf die Spannung geringfügig aus, weil man plötzlich zu einer völlig anderen Handlung springt. Allerdings sind dies kleinere Probleme, ja man könnte sagen: Jammern auf hohem Niveau.

Das Ende war hingegen recht überraschend und auch gut gemacht. Hier zeigte die Autorin eine für mich sehr geniale Leistung, indem sie auch die kleineren Nebenhandlungen perfekt auflöste und in dass Gesamtbild einpasste.

upFazit: Okay es gibt ein paar kleinere Dinge am Buch zu kritisieren, aber nichts würde es rechtfertigen, wenn der Daumen zur Seite zeigt. An sich ist es mal eine völlig andere Art des Krimis. Es macht Spaß Ruth Holländer zu folgen und zu sehen, wie sie Dinge zum Vorschein bringt, die der Polizei durch die Lappen gegangen sind. – Empfehlung

Ich lese sehr gerne. Häkele Kuscheltiere und mehr. Außerdem stricke ich gerne Socken.
Ich bin gerne im Zoo unterwegs und bastele mit Begeisterung an meinen Websites.

Hinterlasse einen Kommentar

Ich freue mich über jeden Kommentar, also schreib mir doch etwas. Wenn du zum 1. Mal kommentierst, muss der Kommentar erst freigeschaltet werden!

Benachrichtige mich zu:
avatar
wpDiscuz
%d Bloggern gefällt das: